Sima startet neue Initiative gegen Einkaufswagerl-"Entführer"

"Aktion saubere Stadt": MA 48 mit XXL-Einkaufswagerl auf Tour durch Wien - Kooperation mit Handelsketten erfolgreich

Wien (OTS) - "Die Zahl der 'vergessenen' Einkaufswagerln auf Wiens Straßen ist um ein Drittel zurück gegangen. Ein schöner Erfolg für unsere bisherigen Bemühungen", zeigte sich Wiens Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima mit dem Erfolg der unter Federführung der MA 48 geleisteten Aufklärungsarbeit zufrieden. Exakt 29.666 Einkaufswagerln mussten die MitarbeiterInnen der MA 48 im Vorjahr einsammeln, für heuer wird aufgrund der bisherigen Entwicklung mit rund 20.000 nicht retournierten "Leihwagerln" gerechnet. "Dieser Trend ist erfreulich, dennoch ist jedes herumstehende Einkaufswagerl eines zu viel. Die Wagerln stören nicht nur das Stadtbild, sondern stellen auch eine Gefahrenquelle für Verkehrsteilnehmer dar. Nicht zuletzt kostet jedes Wagerl der MA 48 in der Entsorgung rund 6 Euro - Steuergeld der WienerInnen, das anderswo weit sinnvoller eingesetzt werden könnte."****

Im Rahmen der "Aktion saubere Stadt" präsentierte Sima heute, Mittwoch, gemeinsam mit Simmerings Bezirksvorsteherin KR Renate Angerer und MA 48-Chef Dipl.-Ing. Josef Thon am Leberberg die neue Welle der 48er-Aufklärungsaktion: Unter dem Motto "Leihwagerl nicht mitnehmen!" tourt die MA 48 bis Ende Oktober 2007 mit einem Einkaufswagerl im XXL-Format - die Höhe beträgt vier Meter - durch Wien. Vor Supermärkten werden die KundInnen im direkten Gespräch und mit Erinnerungskarten darauf aufmerksam gemacht, dass das "Entführen" von Einkaufswagerln eine strafbare Handlung darstellt (§ 135 StGB, "dauernde Sachentziehung").

Unterstützt wird die MA 48-Aktion von den großen Handelsunternehmen REWE, SPAR und HOFER. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern im Handel diese Unsitte weiter zurück drängen können", betonte Sima. Die Umweltstadträtin erinnerte aber auch daran, dass das "Vergessen" von Einkaufswagerln künftig in Wien mit Geldstrafen geahndet werden soll. Das Wiener Reinhaltegesetz, das diese Möglichkeit vorsieht, wird noch in diesem Monat im Wiener Landtag behandelt werden. Sima: "Die MA 48 hat wirklich umfassende Aufklärungsarbeit geleistet und auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Schwarze Schafe sollen künftig daher auch zur Kasse gebeten werden können."

48er-Projekt für "Amtsmanager 2007" nominiert

Das erfolgreiche Projekt der MA 48 in Kooperation mit Wiener Wohnen, dem Bürgerdienst der Stadt Wien und den Handelsketten, das zu dem deutlichen Rückgang der "vergessenen" Einkaufswagerl auf Wiens Straßen geführt hat, blieb nicht unbemerkt: Die MA 48 ist für den von der Wirtschaftskammer ausgeschriebenen "Amtsmanager 2007"-Wettbewerb nominiert, der am 9. Oktober 2007 vergeben wird. (Schluss) wög

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