Brinek: Schmied darf nicht über Eltern, Lehrer und Schüler drüber fahren

Schulmodelle müssen in Schulversuchen erprobt werden

Wien, 05. September 2007 (ÖVP-PK) „Unterrichtsministerin Schmied darf über Eltern, Lehrer und Schüler nicht drüber fahren“, sagt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek zum Schmied-Vorstoß, Schulmodelle im Schulorganisationsgesetz zu verankern. Für die ÖVP ist wesentlich, dass Schulmodelle in Schulversuchen erprobt und nicht von vornherein in Schulgesetze verankert werden. Es geht in besonderem auch darum, zu klären, wie solche Schulmodelle inhaltlich aussehen sollen. „Schließlich gibt es DIE Gesamtschule oder DIE Mittelschule als einzig international bestehendes Modell nicht; ebenso wenig wie es ein einziges Modell einer sechsjährigen Volksschule gibt“, weist Brinek mit Blick auf die Schweiz hin. ****

Mit der Schulversuchs-Variante soll auch sicher gestellt
werden, dass die Qualität dieser Schulversuche evaluiert wird, die Schulpartner eingebunden und dahinter stehen sowie die Modell-Regionen repräsentativ sind, so Brinek. „Sonst können wir uns die Sache gleich ganz sparen!“ Auch in Richtung des Pflichtschul-Elternvereinsvertreters Netzl (im heutigen „Ö1-Morgenjournal“) weist die ÖVP-Wissenschaftssprecherin hin, dass sämtliche Studiengänge an den Fachhochschulen regelmäßig akkreditiert bzw. verlängert werden müssen.

Für unabdingbar hält Brinek zudem, dass die Ergebnisse der Schulreformkommission, der sogenannten „Schilcher-Kommission“, abzuwarten und im Parlament zu diskutieren sind. „Erst dann kann wirklich über Art und Weise der Umsetzung von Schul-Modellen diskutiert werden“, schließt die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

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