Trunk kritisiert Vorgehen der FMA in Causa Meinl European Land

Molterer muss allfällige Einflussnahme von Ex-Finanzminister Grasser prüfen

Wien (SK) - Heftige Kritik übt SPÖ-Abgeordnete Melitta Trunk an der Stellungnahme der Finanzmarktaufsicht (FMA), in welchem Umfang sie im Bereich der Meinl European Land (MEL) und der Fonds Genehmigungen erteilt hat, Prospektwahrheit ge- und überprüft hat und welche Prüfaufgaben sie nach öffentlich werden der Turbulenzen rund um die Meinl-Fonds unternommen hat. Die FMA habe lediglich lapidar erklärt, dass "man jeder Anlegerbeschwerde nachgehen und prüfen werde". Aufgabe der FMA sei es aber, unverzüglich selbst tätig zu werden, betonte Trunk am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Abgeordnete fordert Finanzminister Molterer auf, allfällige Einflussnahme von Ex-Finanzminister Grasser zu überprüfen, zumal einer der beiden FMA-Vorstände ein vormaliges Mitglied des Grasser-Kabinetts war. Zu überprüfen sind auch die Verbindungen zwischen Flöttl, BAWAG und Meinl-Bank auf der Grundlage der im Banken-Untersuchungsausschuss zu Tage geförderten Erkenntnisse, so Trunk, die selbst Mitglied im U-Ausschuss war. "Das bisherige Bild der Performance der FMA in der Causa Meinl-Bank gleicht jedenfalls in frappanter Weise den Vorgängen bei AMIS, BAWAG und anderen Finanzdienstleistern", so die SPÖ-Politikerin abschließend. (Schluss) ps

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