Neues Volksblatt: "Bauern-Leben" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 4. September 2007

Linz (OTS) - Wäre es um die heimische Landwirtschaft tatsächlich so schlecht bestellt, wie uns der Chor aus selbsternannten roten, grünen und blauen Agrarexperten weismachen will, dann müssten in Ried im Innkreis die Fahnen auf Halbmast hängen. Doch das Gegenteil ist der Fall: dicht an dicht gedrängt präsentieren sich ab morgen die Aussteller auf Internationalen Landwirtschaftsmesse.
Es mag plakativ klingen, von einem Bauernsterben zu reden, um daraus dann einen politischen Vorwurf (in erster Linie an die Adresse der ÖVP) ableiten zu können, doch die Realität sieht anders aus. Die Bauern beweisen, dass sie ein kreativer Berufsstand sind und innerhalb ihrer "Branche" Neuem aufgeschlossen gegenüberstehen. Mit Genuss kann man verfolgen, dass die Lebensmittelproduktion quantitativ wie qualitativ immer breiter wird, mit einer gewissen Beruhigung kann man mitansehen, mit welcher Energie der Bereich der erneuerbaren Rohstoffe angegangen wird. Und dass die Grundversorgung etwa mit Milch und Milchprodukten nicht gewährleistet wäre, kann wohl auch niemand behaupten.
Herbeigeredet wird das Bauernsterben, vorgeführt aber das Bauern-Leben.

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