Frauenberger: Gewalt-Prävention wieder auf richtigem Kurs

Wien verfügt über dichtes Gewaltschutznetz

Wien (OTS) - "Durch die jetzt seitens des UN-Frauenrechtskomitee geäußerte Kritik an den Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen, werden die Versäumnisse der letzten Jahre in diesem Bereich einmal mehr evident. Umso stärker muss die jetzt vollzogene Trendumkehr auf Bundesebene, betont werden", so die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger am Montag. "Insbesondere durch die budgetäre Absicherung der Opferschutzeinrichtungen wurde die Gewaltschutzpolitik Österreichs wieder auf zukunftsgerichteten Kurs gebracht", so Frauenbeger, die auch die seitens Frauenministerin Bures in Aussicht gestellte Ausweitung der Angebote für Gewaltopfer begrüßt.

Im Hinblick auf die Wiener Situation in der Gewaltprävention zieht Frauenberger eine positive Bilanz: "Wien verfügt österreichweit über eines der dichtesten Netze zum Schutz von Gewaltopfern." Eine wesentliche Grundlage dafür ist die Sicherstellung von qualitativ hochwertigen Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Am 24-Stunden Frauennotruf, einer eigenen Einrichtung der Frauenabteilung der Stadt Wien, finden Gewaltopfer (Frauen und Mädchen ab dem 14. Lebensjahr) sowie mitbetroffene Angehörige rund um die Uhr telefonische, persönliche und online Beratung. Auch muttersprachliche Betreuung in polnisch und serbokroatisch ist gewährleistet. "Mit vier Frauenhäusern erfüllt Wien die Empfehlung des Ausschusses für die Rechte der Frau des europäischen Parlaments, wonach pro 10.000 EinwohnerInnen ein Krisenplatz bereit zu stellen ist", betont die Stadträtin. Derzeit stehen 164 Plätze für Frauen und deren Kinder zur Verfügung. So genannte Nachbetreuungswohnungen bieten Frauen und Kindern, die nicht mehr akut von Gewalt bedroht sind, eine vorübergehende Bleibe. Die Zahl dieser Nachbetreuungswohnungen wird bis 2010 von derzeit 25 auf 50 Wohnungen ausgeweitet, so die Frauenstadträtin abschließend zu den Perspektiven im Hinblick Gewaltschutz auf Wiener Ebene. (Schluss) koi

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