Das Kunsthistorische Museum freut sich sehr über die von Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied angekündigte Erhöhung der Basisabgeltung um 1,8 Mio Euro auf insgesamt 21,99 Mio Euro pro Jahr.

Wien (OTS) - Die vom KHM lang erwartete, immer wieder geforderte Erhöhung der nicht inflationsangepassten Bundesmittel ermöglicht dem Museum, das allein aufgrund der Index-Steigerung bei Lohn- und Mietkosten heuer rund 24 Millionen Euro aufwenden muss, die Abdeckung der notwendigen Ausgaben.

In diesem Zusammenhang sei einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Erweiterung der Schauflächen in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung, in der Antikensammlung und die zusätzlichen Schauräume im Museum für Völkerkunde, die sich seit der Ausgliederung des KHM aus dem Bundeshaushalt im Jahr 1999 ergeben haben, zu einer wesentlichen Erhöhung der Betriebskosten (für Energie und Sicherheit) geführt haben.

Aus diesen Gründen wurde dem KHM bei der Budgetplanung immer wieder eine Erhöhung der Basisabgeltung in Aussicht gestellt. Seit der Autonomie des KHM, das als erstes der Bundesmuseen 1999 ausgegliedert wurde, konnte die Summe der eigenerwirtschafteten Mittel verdoppelt werden. Nur mit diesen Beträgen war es möglich, das reichhaltige Forschungs- und Restaurierungsprogramm in jenem Ausmaß zu realisieren, welches das KHM zu einem der führenden Museen der Welt macht. Rund 20 große Forschungsprojekte wurden mit Drittmitteln finanziert.

Trotz fehlender Inflationsanpassung und trotz steigender Strukturanpassungskosten konnte das KHM seit 1999 die Neueinrichtung der Sammlungen (Ägyptisch-Orientalische Sammlung, Antikensammlung) zum Teil aus eigenen Mitteln erwirtschaften (ein Sonderbudget seitens des Bundes für die Sicherheit ausgenommen), andere Bundesmuseen haben für ähnliche Erweiterungen zusätzliche Mittel vom Bund erhalten.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass das Bundesministerium die Fertigstellung zweier Großprojekte des KHM in Aussicht gestellt hat: die Generalsanierung und Neuaufstellung der Kunstkammer sowie die Neuaufstellung des Museums für Völkerkunde.

Die dafür zugesagten Mittel ermöglichen es uns, eine Abrundung und Neugestaltung sämtlicher Sammlungen des Kunsthistorischen Museums (außer der Wagenburg) zu realisieren.

Weiters sei darauf hingewiesen, dass das KHM trotz erweiterter Strukturanpassungskosten schuldenfrei ist, und dass von einer hohen Verbindlichkeit wie in der heutigen APA-Meldung (APA0155) angegeben, keine Rede sein kann.

Der Eigenfinanzierungsrad des Kunsthistorischen Museums von rund 37 % ist für eine wissenschaftliche Anstalt dieser Größe, die sich keineswegs als reines Ausstellungshaus sieht, ein internationaler Spitzenwert.

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