Wiener Arbeitsmarkt - SP-Tanja Wehsely: "Wien setzt Schwerpunkte für Frauen und Mädchen!"

Wien (SPW-K) - "Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Mädchen ist in Wien natürlich ein wichtiges Thema", reagierte heute die Wiener SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely auf Aussagen der Wiener Grünen. "Dass Frauen von der positiven Veränderung am Arbeitsmarkt prozentuell mehr profitieren als Männer kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen und Mädchen, wie sie der ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds waff setzt, auch Wirkung zeigen."

Zu behaupten, dass das Mädchenprojekt Matadita "geschlossen" wurde, sei eine bewusste Irreführung von waff-Kuratoriumsmitglied Stadträtin Vana. "Wahr ist vielmehr, dass die Trägerinnen von "Matadita", nämlich Sunwork und Wuk, zur vollsten Zufriedenheit des waff das Projekt durchgeführt haben und sogar mehrmals ohne neuerliche Ausschreibung weiter beauftragt wurden", so Wehsely. "Bei der nunmehr durchgeführten Ausschreibung nach Bundesvergabeordnung haben sich die Trägerinnen, zum Bedauern des waff, nicht mehr beworben. Es gab auch keine "finanziellen Kürzungen" für das Projekt."

Weiters habe man explizit auf folgende Punkte geachtet:
- Es müssen mindindestens 2 Referenzprojekten mit der Zielgruppe Mädchen oder junge Frauen nachgewiesen werden.
- Führungspositionen der Bieterorganisation müssen überwiegend von Frauen besetzt sein.
- Den TeilnehmerInnen muss vonseiten des zukünftigen Trägers ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld garantiert werden. Auf die Anwendung von frauen- und mädchenspezifischer Didaktik legt der waff großen Wert.

Das bisherige Programmkonzept, dass der vorangegangenen Ausschreibung - Herbst 2002- zugrunde gelegen ist, sei erweitert worden. "Inhalt der Maßnahme sollte zusätzlich zur Orientierung in handwerklichen Berufen, auch darüber hinausgehende Berufsbilder, die Mädchen noch bessere berufliche Entwicklungs- und Einkommenschancen bieten - zum Beispiel Lehrberufe im IT-Bereich - beinhalten", so Wehsely.

Weiters biete der waff spezielle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an, die genau auf die spezifischen Lebenssituationen der Frauen ausgerichtet seien. "Frauen in Wien erhalten beim waff eine fachgerechte Unterstützung, um aus einem schlecht bezahlten Teilzeitjob auszubrechen oder nach einer Babypause wieder erfolgreich in den Beruf einsteigen zu können." Erfolgreich seien waff-Programme wie zum Beispiel für WiedereinsteigerInnen oder das Programm Frech - Frauen ergreifen Chancen, das beschäftigte Frauen , die sich berufliche verändern bzw. im Job weiterkommen wollen, mit Beratung und Weiterbildungsförderung unterstützt. Besonders zielführend sei auch umfassende Information und Beratung direkt vor Ort, zum Beispiel in Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen, um Frauen noch besser zu erreichen. "Und auch heuer wurde und wird in Zusammenarbeit mit den Bezirken die vor Ort-Beratung und Information ausgebaut", so Wehsely abschließend. (Schluss)

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