SP-Ekkamp: Wiener Linien agieren ausgeprägt umweltbewusst

Neues elektronisches Sandungssystem in den ULF-Garnituren verringert Feinstaubbelastung enorm

Wien (SPW-K) - Das neue elektronische Sandungssystem eines renommierten, weltweit agierenden auf die Herstellung von Bremssystemen spezialisierten Unternehmens reduziert die Feinstaubbelastung durch Straßenbahnen deutlich. Gleichzeitig ermöglicht das System Kosteneinsparungen beim Betreiber der Tram. Die Wiener Linien werden dieses System in sämtlichen der 150 bestellten ULF-Niederflurwagen der zweiten Tranche automatisch übernehmen, zudem werden die bereits verkehrenden 150 Wagen diese Type Zug um Zug mit dem vollelektronisch funktionierenden System nachgerüstet. Darüber informierte Montag der Vorsitzende des Stadtwerkeausschusses des Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Franz Ekkamp, in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. "Die Wiener Linien unterstreichen mit der Übernahme dieses Systems einmal mehr ihr ausgeprägtes Umweltverhalten", betonte der Mandatar.

Sandungsanlagen, so Ekkamp, würden in Schienenfahrzeugen eingesetzt, um die Haftreibung zwischen Rad und Schiene zu erhöhen und ein sicheres Bremsen selbst bei widrigsten Wetterverhältnissen zu gewährleisten. Das ist bei Straßenbahnen umso wichtiger, da im städtischen Nahverkehr Brems- und Anfahrvorgänge besonders häufig seien. Das neue System funktioniere sowohl situations- wie geschwindigkeitsabhängig und sorge durch eine vollelektronische Sandungsanlage dafür, dass die Sandmenge präzise dosiert und nur soviel Sand gefördert werde, wie für eine sichere Bremsung notwendig wäre Gesteuert werde die Sandmenge durch die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Gleitschutz sowie zusätzlich bei Bedarf manuell durch den Fahrersandungshebel. Ekkamp: "Das bestechende Ergebnis - der Sandverbrauch lässt sich dadurch um mehr als die Hälfte reduzieren. Was in weiterer Folge zu einer erheblichen Verringerung der Umweltbelastung der durch die Sandungs-Bremsvorgänge bei der Tram entstehenden Feinstaubbelastung führt".

"Wenn die letzten Wagen der zweiten ULF-Serie in rund sieben Jahren in Betrieb gehen werden, werden zwei Drittel aller Wiener Straßenbahngarnituren mit dem zukunftsweisenden, besonders umweltfreundlichen Bremssystem ausgerüstet sein und damit einen beachtenswerten Beitrag zur Reduzierung des Feinstaubs leisten. Wien ist und bleibt Umweltmusterstadt. Die Wiener Linien tragen wesentlich zu diesem Zustand bei", schloss Ekkamp. (Schlusss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004