Mitterlehner: Fachkräfte-Verordnung richtig

Öffnung des Arbeitsmarktes gezielt gestalten – Erhöhung der Schlüsselkräftequote für Wien, Salzburg und Burgenland ist wichtiger Schritt

Wien, 3. September 2007 (ÖVP-PK) „Die erste Fachkräfte-Verordnung war ein richtiger Schritt zur Bekämpfung des Facharbeitermangels“, betont ÖVP-Wirtschaftssprecher Dr. Reinhold Mitterlehner. "Insgesamt sind seit 1. Mai dieses Jahres 449 Schweißer, Dreher und Fräser aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten nach Österreich gekommen. „Die maßvolle Vorgangsweise von Wirtschafts-und Arbeitsminister Martin Bartenstein hat für eine ausgewogene Situation und einen positiven Impuls für mehr Wachstum und Beschäftigung gesorgt“, so Mitterlehner. ****

Per 31. August 2007 sind gemäß der Fachkräfte-Verordnung 286 Bewilligungen erteilt worden, 13 Anträge sind in Bearbeitung und es gibt 150 einhellige Befürwortungen. "Dennoch ist klar, dass die Fachkräfte aus anderen Staaten, vorwiegend aus Zentral- und Osteuropa, den wachsenden Fachkräftemangel in Österreich nicht ausgleichen können werden. Auch deshalb hat Lehrlingsausbildung die höchste Priorität. Zudem ist die Qualifizierungsoffensive für Fachkräfte erfolgreich angelaufen. Erst als dritte Maßnahme gilt es, die Öffnung des Arbeitsmarktes weiterhin im richtigen Tempo und notwendigen Ausmaß zu gestalten."

Mitterlehner: "Der nächste Schritt umfasst eine Ausweitung der Fachkräfte-Verordnung für 2008 auf Basis der Fachkräfteerhebung, die das AMS Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein Ende September vorlegen wird. 2009 soll der Arbeitsmarkt für Fachkräfte und Akademiker aus neuen EU-Staaten geöffnet werden." 2010 soll es noch für Hilfskräfte Safeguards geben. Minister Bartenstein sorgt dafür, dass der Arbeitsmarkt für die Zeit nach dem Ende der Übergangsfristen bestens vorbereitet wird. Der dokumentierte Erfolg der neuen Fachkräfte-Verordnung ist Beleg dafür, dass Bartenstein mit der angemessenen Umsicht agiert“, so Mitterlehner.

Der ÖVP-Wirtschaftssprecher begrüßt auch die Entscheidung des Innenministeriums, 370 zusätzliche Quotenplätze für Schlüsselkräfte in den Bundesländern Wien, Salzburg und Burgenland zur Verfügung zu stellen: „Das führt letztlich zu einer zusätzlichen Beschäftigung von Inländern. Österreichs Betriebe werden durch das zusätzliche Angebot an wichtigen Fachkräften in die Lage versetzt, lukrative Aufträge abwickeln zu können.“

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