Oberhauser: Lebt Kdolsky in "Absurdistan"?

Die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben sollte Priorität haben

Wien (SK) - Wenig abgewinnen kann SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser der Kampagne der Gesundheitsministerin zur Rauchfreiheit in Autos. "Kdolsky lenkt offensichtlich davon ab, dass sie noch immer keinen fertigen Gesetzesentwurf zum Tabakgesetz hat. Stattdessen übt sich die Ministerin in hinterfragenswerten Inszenierungen, die vermutlich in der Sache nicht viel weiter bringen", so Oberhauser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auch erinnere der flapsige Name "Katschickistan" frappant an Rauch-Kallats Kampagne "iSCH"-innerer Schweinehund. "Und die Kampagne kann man ja nicht gerade als erfolgreich bezeichnen. Das war rausgeschmissenes Geld -und ähnliches befürchte ich bei dieser Kampagne. Es stellt sich schon die Frage, ob Kdolsky in 'Absurdistan' zuhause ist", so Oberhauser.****

Wenn schon auf Kampagnen gesetzt werden soll, dann auf solche, die den Einstieg in die Nikotinsucht verhindern helfen. "Also Kampagnen an Schulen, und nicht erst für ein Publikum, das sich in einer Altersgruppe von 17 Jahren aufwärts befindet", so Oberhauser. Als "blanken Hohn" bezeichnete die Gesundheitssprecherin die Tatsache, dass Kdolsky zwar bei der Kampagnen-Präsentation über die Gefährlichkeit des Passivrauchens referierte, aber die gesetzliche Umsetzung des Nichtraucherschutzes in Gaststätten immer noch nicht erfolgt ist. "Die publicityträchtige Selbstdarstellungs- und Hinhaltepolitik der Gesundheitsministerin schützt keinen einzigen Nichtraucher. Hier nützen nur klare gesetzliche Regelungen", so Oberhauser abschließend. (Schluss) up

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