VP-Tschirf ad Arbeitsmarktzahlen: Die ’Rote Laterne’ bleibt weiter in Wien

Wien (VP-Klub) - "Die SPÖ Wien ist mit Eigenlob nie sparsam umgegangen, die jüngste Jubelmeldung zum Wiener Arbeitsmarkt bildet hier keine Ausnahme. Arbeitslosen- und Schulungszahlen zusammen genommen lag Wien im August beim Rückgang der Arbeitslosigkeit in etwa im Österreich-Schnitt. Das ist leider kein Aufholprozess, sondern ein Einzementieren der Roten Laterne", so der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, zu den Aussagen des Vorsitzenden des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs LAbg. Christian Oxonitsch.

Tschirf: "Bemerkenswert, Kollege Oxonitsch, ist nicht die Tatsache, dass die Schulungszahlen in Wien um 10,7% zurückgegangen sind, sondern vielmehr, dass sie dies als Erfolg verkaufen, wenn wir österreichweit einen Rückgang von 13% haben. Der SP-Klubobmann befindet sich hier aber in bester SPÖ Gesellschaft, hat doch erst am gestrigen Sonntag SP Bundesgeschäftsführer Josef Kalina den Kurs von Bundeskanzler Gusenbauer für die sinkenden Arbeitslosenzahlen verantwortlich gemacht."

"Anstatt diffuse Maßnahmen zu loben, wäre es an der Zeit, konkrete Lösungen für die Probleme am Wiener Arbeitsmarkt zu erarbeiten. So etwa in der Frage jugendlicher Arbeitsloser. Hier haben laut AMS immerhin 2/3 der arbeitssuchenden Jugendlichen einen Migrationshintergrund. Nicht permanent auf die eigene Schulter klopfen, sondern in die Hände spucken und arbeiten - das erwartet die Bevölkerung von einer Stadtregierung", so der ÖVP Klubobmann abschließend.

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