FP-Schock: Noch immer zu wenig Polizei auf Wiens Straßen

Wann wird die SPÖ das Problem endlich erkennen und wirksame Maßnahmen setzen?

Wien (fpd) - Der Personalmangel der Wiener Polizei nehme immer größere Ausmaße an, Exekutivbeamte seien extrem überbelastet und ausgelaugt und immer noch sei kein Ende in Sicht, empörte sich heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock zur aktuellen Debatte. Dies sei eine seit langem bekannte, untragbare und unverantwortliche Situation, der unverzüglich Abhilfe geschaffen werden müsse.

Es scheine allerdings, als würde dieser Extremzustand in keinster Weise interessant für unseren Innenminister zu sein. Auch die FPÖ hätte die Wiener Stadtregierung bereits mehrmals auf den exorbitant hohen Personalnotstand hingewiesen. Die Überbelastung der in diesem Bereich Tätigen sei kaum mehr zu ertragen, was wenig verwundert, wenn alleine im März mehr als 5500 Überstunden geleistet werden mussten. Dies sei unverantwortlich und eine Zumutung nicht nur für die Beamten selbst sondern auch für deren Familien, kritisiert Schock weiter.

Die Exekutive, zuständig für die Sicherheit Wiens, muss endlich um mindestens 1600 Beamten aufgestockt werden. Auch im Hinblick auf die kommende Fußball-Europameisterschaft 2008 sei dies eine Forderung der FPÖ, die ohne Aufschub umgesetzt werden müsse. Polizisten haben ein Anrecht auf Freizeit und Familienleben und die Bürger Wiens auf Sicherheit. Überbelastete Polizisten können dies jedoch nicht mehr gewährleisten. Das müsse auch der SPÖ und dem Innenminister einleuchten, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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