Klement: ÖVP-Bauernbund fördert Bauernsterben

FPÖ-Landwirtschaftssprecher warnt vor Gefährdung der Ernährungssicherheit

Wien (OTS) - "Das Ergebnis einer jahrzehntelangen schwarzen Agrarpolitik ist wahrlich erschreckend. Denn mehr als 90.000 Bauern haben in den letzten 15 Jahren ihren Hof verlassen, und das Bauernsterben geht immer noch weiter", stellte FPÖ-Landwirtschaftssprecher DI Karl-Heinz Klement heute fest.

Dass der Bauernbund für die Beibehaltung des Agrarfördersystems eintritt, ist für Klement völlig unverständlich. Denn für den freiheitlichen Landwirtschaftssprecher zeigt sich das vollkommenen Versagen dieses schwarzen Agrarsystem nicht nur darin, dass es zu einem ungezügelten Bauernsterben gekommen ist und in weiterer Folge Tausende von Arbeitsplätzen im Landmaschinenhandel verloren gingen, sondern auch darin, dass der Förderdschungel, in dem sich niemand auskenne, weiter bestehen bleibe.

Der ÖVP-Bauernbund, dessen Funktionäre für das Ausufern des Verwaltungsaufwandes verantwortlich seien, fördere damit weiterhin das Bauernsterben, betonte Klement. "Wenn weiterhin Landwirte in diesem Tempo ihre Höfe aufgeben, wird die Ernährungssicherheit des Landes untergraben, eine lückenlose und unabhängige Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln wäre dann nicht mehr gegeben", warnte der freiheitliche Agrarsprecher. Abgesehen davon sei durch das Bauernsterben auch die Erhaltung der Kulturlandschaft gefährdet, was wiederum nachteilige Auswirkungen auf den Fremdenverkehr und damit auf einen wichtigen Wirtschaftszweig des Staates haben werde.

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