Schmied: Eiserner Vorhang 2007/2008 ist "wesentlicher Schritt, zeitgenössische Kunst bekannt zu machen"

Kulturministerin "froh darüber, für einzigartige Initiative" privaten Sponsor gefunden zu haben"

Wien (SK) - Das Kunstprojekt "Eiserner Vorhang 2007/2008" sei ein "wesentlicher Schritt, um zeitgenössische Kunst zu fördern sowie national und international bekannt zu machen", so Kulturministerin Claudia Schmied anlässlich der Presse-Präsentation des Jeff-Koons-Großbildes "Geisha" im Rahmen der Ausstellungsreihe "Eiserner Vorhang/Safety Curtain" für den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper. Angesichts der knappen Mittel im Kunst- und Kulturbereich zeigte sich Schmied weiters "froh" darüber, dass es gelungen sei, für diese "einzigartige Initiative" eine Public-Private-Partnership zu finden. ****

Es sei ihr darüber hinaus eine "besondere Freude, dieses Projekt zu präsentieren", so Schmied bei der Pressekonferenz, an der weiters teilnahmen: Staatsoperndirektor Ioan Holender, Patrick Brandl (Sponsor, Vorstandsvorsitzender von Mautner Markhof und Valartis Europe), die Kuratoren Daniel Birnbaum und Hans-Ulrich Obrist sowie Joseph Ortner (Leiter des museum in progress). Schmied gratuliere der Staatsoper zu dem Projekt, bei dem der eigentlich statische Eiserne Vorhang vorübergehend in einen dynamischen Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst umgewandelt wird.

Staatsoperndirektor Holender freute sich über ein mittlerweile "historisch gewordenes Ereignis" - schließlich sei nun bereits das zehnte Eiserner-Vorhang-Kunstprojekt realisiert worden. Das für die Dauer einer Spielzeit vor der Brandschutzwand der Wiener Staatsoper präsente Großbild von Jeff Koons sei ein wichtiges Kunstprojekt. Zudem biete die Wiener Staatsoper hier auf "176 Quadratmetern die größte Ausstellungsfläche der Welt für ein Bild", so Holender. Der Staatsoperndirektor nutzte die Gelegenheit auch dafür, sich bei Kulturministerin Claudia Schmied dafür zu bedanken, dass sie "mit großer Begeisterung die Öffnung der Oper hin zu einer interdisziplinären Kunstgestaltung unterstützt". Auch die Hilfe von Ministerin Schmied beim Finden einer außerbudgetären Finanzierung belege, dass Schmied "voll hinter dieser Aktion steht", so Holender abschließend. (Schluss) mb

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