SPÖ prangert Personalmangel bei Kärntner Exekutive an

Schaunig fordert die sofortige Umsetzung von Maßnahmen

Klagenfurt (SP-KTN) - Auf die unverändert schlimmen personellen
und finanziellen Zustände innerhalb der Sicherheitsexekutive in Kärnten, wies heute LHStv. Gaby Schaunig hin. So wurde das Budget für das heurige Jahr für Überstunden um 15 Prozent gekürzt. In Kärnten sei es in 70 Prozent der Bezirke und Fachabteilungen an der Tagesordnung, dass die angeordneten und notwendigen Überstunden nur mehr gegen Zeitausgleich abgerechnet werden. Auch für das EM Jahr 2008 sind keinerlei Mittel für Mehrdienstleistungen vorgesehen, was bedeutet, dass ein reibungsloser Ablauf der EM mit Sicherheit nicht gewährleistet werden kann, so Schaunig, die auch ein Sicherheitskonzept einmahnte. Monatsdienstzeiten von im Schnitt rund 220 Überstunden sowie die teilweise Überalterung der Exekutivbeamten haben ein Maß erreicht, das nicht akzeptiert werden kann. Das jetzige Dienstsystem, so Schaunig, wurde im Jahr 1993 eingeführt und erst in den letzten drei Jahren der jetzigen Situation angepasst, muss erhalten bleiben. Schaunig fordere daher die sofortige Umsetzung folgender Maßnahmen:

1.) Erhöhung der Mehrdienstleistung vor allem für die Abhaltung der EM auf das notwendige Maß
2.) Personalaufstockung
3.) Keinen Planstellenabbau beim noch bestehenden Grenzdienst
4.) Maßnahmen gegen die Überalterung in der Exekutive
5.) Schaffung eines Planstellenpools für Dauerzuteilungen und für Kolleginnen und Kollegen die in Karenz oder eine Herabsetzung der Wochenstunden in Anspruch nehmen
6.) Beibehaltung des jetzigen Dienstsystems

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