Sommerakademie 2007 - SP-Oxonitsch: "Veranstaltungsreihe hat sich etabliert!"

Diesjähriges Thema "Klimaschutz" hat hohe Aktualität

Wien (SPW-K) - "Die Veranstaltungsreihe Sommerakademie hat sich
als Fixpunkt im wissenschaftlichen Geschehen der Stadt etabliert", sagte gestern Abend der Wiener SP-Klubchef Christian Oxonitsch zum Abschluss der Veranstaltungsreihe Sommerakademie. "Und auch das diesjährige Thema Klimaschutz hat eine besonders hohe Aktualität und Bedeutung: Klimaschutz ist heute kein Nebenthema mehr, sondern ist zum Kern neuen gesellschaftspolitischen Denkens und Handelns geworden über den sich leidenschaftlich diskutieren lässt!"

Die Stadt Wien habe jedenfalls schon vor vielen Jahren die Bedeutung einer gesunden Umwelt erkannt und dementsprechend gehandelt. "Wien ist im Vergleich mit fast allen anderen Großstädten tatsächlich eine Umweltmusterstadt", so Oxonitsch. "Das bestätigen auch die zahlreichen Lebensqualitätsuntersuchungen seitens renommierter Institutionen. Auch die Energieagentur stellt Wien bei der Umsetzung seiner Maßnahmen zum Klimaschutz ein gutes Zeugnis aus."

Wien punkte vor allem auch mit seinem Klimaschutzprogramm. "Die Stadt weist den geringsten Pro-Kopf-Treibhausgas-Ausstoß von allen Bundesländern und den höchsten Anteil der Benützer von öffentlichen Verkehrsmitteln auf. In Wien legen die Menschen ihre Wege in Summe mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als mit dem Kraftfahrzeug zurück. Auch das gibt es - mit Ausnahme von Zürich - in keiner anderen westeuropäischen Metropole."

Die Umwelt- und damit die Klimaschutzpolitik sei in Wien interdisziplinär, vernetzt und nachhaltig. "Zur Veranschaulichung:
Allein die Umsetzung des Thewosan-Programms sichert in Wien jährlich 2.000 Arbeitsplätze", so Oxonitsch. "Zwischen den Jahren 2000 und 2006 sind nahezu 60.000 Wohnungen in thermischer Hinsicht deutlich verbessert worden. Dadurch wird das Klima um jährlich rund 85.000 Tonnen CO2 entlastet. Zusätzlich werden durch Sanierungen im Rahmen anderer Förderschienen jährlich 135.000 Tonnen CO2 eingespart."

Wien ruhe sich aber nicht auf Lorbeeren aus. "Umwelt- und damit Klimaschutz müssen dauerhafte Anliegen sein. Deshalb bereitet die Stadt bereits jetzt ein weiteres, umfassendes Klimaschutzprogramm, kurz KLIP II, mit Blickrichtung bis zum Jahr 2020 vor. Mit den in diesem Programm artikulierten Maßnahmen soll in spätestens zwei Jahren gestartet und damit der nahtlose Anschluss zum KLIP I gewährleistet werden."

"Es ist Zeit zu noch stärkerer Einsicht und zu noch intensiverem Handeln im Sinne des Klimaschutzes", betonte Oxonitsch. "Jeder von uns kann einen wichtigen Anteil zum Klimaschutz beitragen. An uns liegt es, dass nach uns keine Sintflut kommt!" (Schluss)

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