Marek: Arbeitsmarktöffnung 2009 für Fachkräfte und Akademiker als logischer Schritt

Kein Schüren von Ängsten angesagt

Wien (BMWA/OTS) - "Es ist nicht verantwortungsvoll, mit einem drohenden Lohndumping Ängste zu schüren, denn dazu wird es sicher nicht kommen", erklärte Staatssekretärin Christine Marek zu dem Vorwurf von AK, FPÖ und BZÖ, die Regierung würde durch die Arbeitsmarktöffnung im Jahr 2009 unqualifizierte Billigarbeitskräfte nach Österreich holen. "Ich teile die Meinung von Martin Bartenstein voll und ganz, dass es sinnvoll ist, den österreichischen Arbeitsmarkt ab 2009 stufenweise zu öffnen. Denn nur so stehen wir im Jahr 2011 nicht vor einem Hop oder Drop - Dilemma", sagte die Staatssekretärin. Mit der bereits im Jahr 2006 gestarteten Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung wurden die richtigen ersten Schritte getan, gemeinsam mit den Sozialpartnern wird dies künftig forciert und fortgesetzt. Die stufenweise Öffnung des Arbeitsmarktes stellt wichtige weitere Schritte dar.

"Bereits heute haben wir das Problem, dass uns Fachkräfte in Österreich fehlen. Mit immer wiederkehrenden, unqualifizierten Aussagen wird versucht, die Bevölkerung zu verunsichern und Schreckensszenarien herbeizuzaubern. Anstatt in Polemik zu verfallen, wäre es sinnvoller, konstruktive Lösungsansätze für die anstehenden Probleme zu erarbeiten", meinte Marek.

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