Häupl: Klimawandel ist das brisanteste Thema unserer Zeit

Bürgermeister Häupl eröffnet die Sommerakademie 2007

Wien (SPW) - "In der heutigen Zeit wird die Öffentlichkeit teilweise so mit Informationen zu brisanten Themen überhäuft, dass leicht eine gewisse Sättigung auftreten kann. Doch der Klimawandel ist wohl das brisanteste Thema unserer Zeit und es gibt keinen ernstzunehmenden Menschen der behauptet, dies sei alles natürlich und es hätte in der Geschichte der Erde immer schon Klimaerwärmungen gegeben": Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Michael Häupl am Donnerstag die Sommerakademie 2007 unter dem Motto "Nach uns die Sinnflut - Unser blauer Planet zwischen Zerstörung und Überleben", veranstaltet von der SPÖ Wiener Bildung, dem Wiener SPÖ Landtags- und Gemeinderatsclub und dem Renner Institut.****

Dass der Klimawandel zur Zeit wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, sei unter anderem der Initiative des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidentens Al Gore zu verdanken. Doch die Diskussion um die Veränderung unseres Klimas sei schon lange Thema. Sie werde nur unter verschiedenen "Schlagworten" geführt. "Ozonloch", "Polschmelze", "Gletschersterben", "Wetterkapriolen" und "Versteppung" seien nur einige ihrer Namen, doch all diese Themen tragen eine große Überschrift: "Der Klimawandel". "Wir müssen weg vom erhobenen Zeigefinger, weg vom Zwang und hin zum Anreiz", so Häupl: "Wir können und wollen die Menschen nicht durch Zwang dazu bringen, beispielsweise auf ihr Auto zu verzichten, aber wir können Anreize zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel schaffen." Durch den Ausbau der Schiene und die Erweiterung des U-Bahnnetzes in Wien solle das öffentliche Fortbewegen noch einfacher und komfortabler gestaltet werden. Dies sei nur eine von vielen Maßnahmen der Stadt Wien, die dazu beitragen sollen, den Menschen den Gedanken der Nachhaltigkeit näher zu bringen und die Umsetzung für jede und jeden Einzelnen so einfach wie möglich zu gestalten.

"Doch geht es mir hier nicht darum, Ihnen zu erzählen, was Wien alles für den Klimaschutz macht. Wir versuchen den Klimaschutz optimal im Einklang mit den Wünschen der Bevölkerung umzusetzen. Unsere Ziele sind noch lange nicht erreicht. Jeder von uns kann etwas zum Klimaschutz beitragen. Oftmals ergeben sich Gespräche im Park, im Wirtshaus oder wo sonst noch Menschen privat aufeinandertreffen. Und mit einem normalen, menschlichen und ruhigen Gespräch erreicht man wesentlich mehr als mit der Beschwörung des 777 Apokalyptischen Reiters, an den ohnehin keiner mehr glaubt", erklärte Häupl weiter, "Werben wir für den Gedanken des Umweltschutzes, dann haben wir mit dieser Konferenz wirklich etwas erreicht. Kein Laissez Fair, kein Zwang. Nein, Pragmatismus ist der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Ziel." (Schluss) sv

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