Höheres Pensionsantrittsalter: Leitl für verstärkte finanzielle Anreize

Attraktiver Pensions-Bonus für Arbeiten über 65 könnte mithelfen, zunehmenden Fachkräftemangel zu entschärfen

Wien (PWK623) - In der aktuellen Pensionsdebatte um ein höheres Pensionsantrittsalter schlägt WKÖ-Präsident Christoph Leitl den verstärkten Einsatz von finanziellen Anreizen vor, um Menschen länger in aktiver Beschäftigung zu halten: "Nach dem Vorbild von Schweden sollte nach dem 65. Lebensjahr ein wirklich ordentlicher Zuschlag zur Pension bezahlt werden, wenn jemand statt in die Rente zu gehen weiterhin beruftätig bleibt. Wer vorzeitig in Pension geht, hat dafür aber mit entsprechenden Abschlägen zu rechnen. Mit diesem System entscheidet jeder selbst, ob er in den Ruhestand gehen oder über 65 hinaus weiter berufstätig bleiben will." Derzeit seien die Anreize in Österreich, länger zu arbeiten, offenbar noch zu wenig attraktiv.

Leitl ist überzeugt, dass bei entsprechendem finanziellen Anreiz viele Fachkräfte auch über 65 weiterhin berufstätig bleiben wollen und werden. Eine solche Maßnahme sei auch geeignet, den zunehmenden Facharbeitermangel zu entschärfen. Leitl: "Schon jetzt setzen immer mehr Unternehmen verstärkt auf die Erfahrung und den Einsatz älterer Mitarbeiter. Dazu kommt der zunehmende demographische Wandel in den kommenden Jahren. An attraktiven Arbeitsplätzen für Ältere wird es nicht mangeln." (Rh)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich,
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit (Sp),
Mag. Ruth Schindler
Tel: +43 (0)5 90 900 4213
Fax: +43 (0)5 90 900 3588
Email: ruth.schindler@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0006