Greenpeace begrüßt Bestellung der Klimafonds - Geschäftsführung

Klimafonds darf nicht zum Klimaschutz-Feigenblatt verkommen

Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßt die Bestellung der Geschäftsführung des Klimafonds. Allerdings erwartet sich die Umweltorganisation, dass der Klimafonds nicht nur eine Umfärbung und Bündelung von bestehenden Geldtöpfen wird, sondern dass die ins Stocken geratene Klimapolitik einen kräftigen neuen Impuls bekommt. Auch darf der Fonds nicht zu einer PR-Agentur für Politiker werden.

"Wir verlangen eine Überprüfung der bereitgestellten Mittel, und wollen wissen, welche Gelder im Klimafonds wirklich neu geschaffen worden sind. Um dem Klimaschutz den notwendigen Schub zu geben, darf es nicht passieren dass der Fonds schon beim Start zu gering dotiert ist", so Greenpeace- Energieexperte Jurrien Westerhof

Greenpeace verlangt die Umsetzung von wirksamen Maßnahmen um die Treibhausgasemissionen zurückzudrängen, wie eine CO2-Steuer, ein verbessertes Ökostromgesetz oder eine höhere LKW-Dieselbesteuerung. "Nur mit solchen Maßnahmen kann man die CO2-Emissionen wirklich reduzieren. Der Klimafonds darf auf keinem Fall zum Klimaschutz-Feigenblatt werden", so Westerhof abschließend.

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DI Jurrien Westerhof, Energieexperte
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