Stadioncenter - BV-Kubik: "Eine UVP ist kein Wunschkonzert"

Stadioncenter wird am heutigen Eröffnungstag von begeisterten LeopldstädterInnen gestürmt

Wien (SPW-K) - "Die Maresch'schen Phantasien rund um eine Umweltverträglichkeitsprüfung des Stadioncenters werden durch ständiges Wiederholen nicht wahrer", stellt der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik in einer Reaktion auf Maresch fest. "Ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen war, war keine politische Entscheidung Wiens, sondern erfolgte auf Basis geltender Bundesgesetze. Die Schwarz-blau-orange Bundesregierung hat seit dem Jahr 2000 das UVP-Gesetz zwei Mal massiv verschlechtert, sodass es keinen Spielraum gibt."

Das Wehklagen von Maresch über eine fehlende U-Bahn-Anbindung des Centers disqualifiziert sich neun Monate vor Eröffnung der U2-Verlängerung von selbst. "Ein Großteil der 12.000 Besucher am heutigen Eröffnungstag sind aus der unmittelbaren Umgebung ohne Auto angereist. Denn trotz des großen Ansturms wurden nur 600 Fahrzeuge auf dem Parkplatz gezählt. Maresch ist es offenbar lieber, wenn die Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter weiterhin mit dem Auto nach Simmering oder in die Brigittenau einkaufen fahren müssten", kritisiert der Leopoldstädter Bezirksvorsteher.

Durch das Stadioncenter ist die Einkaufssituation im Bereich zwischen Elderschplatz und Praterspitz massiv verbessert worden. Bisher haben nur zwei kleine Lebensmittelsupermärkte und ein Greißler den Bedarf abgedeckt. Für Waren aus den Bereichen Textilien, Lederwaren, Parfümerie oder auch Dienstleistungen wie Banken müssen die Bewohnen in die Nachbarbezirke pendeln. "Bankomaten beispielsweise waren rar in dem Grätzel um das Stadion. Die nächsten Bankomaten waren in der Ennsgasse oder beim Schweizerhaus. Demnächst wird es auch erste gemeinsame Aktionen des Stadioncenters mit den Geschäftsleuten der Taborstraße und der Praterstraße geben.

Neben der Wiener Messe Neu bringt das Stadioncenter einen weiteren wirtschaftlichen Impuls an der U2-Trasse. Die nächsten Schritte werden sein, die Entstehung von "Viertel Zwei", wo sich die Zentrale der ÖMV ansiedeln wird. Hier sind etwa 2.000 Arbeitsplätze zu erwarten. Auch im Bereich der Wehlistraße ist neben dem Hakoah-Sportplatz ein Pensionistenwohnhaus geplant, aber auch Büros. Rund 600 Wohnungen wird es unter anderem auf dem Gelände Wilhelmkaserne geben. (Schluss)

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