Schock: Jetzt ist die Katze aus dem Sack - die Stadt Wien pumpt nächste Woche 2,1 Millionen in das Ernst-Kirchweger-Haus!

Bei der Stadt Wien ist offenbar der große Reichtum ausgebrochen - über zwei Millionen Euro werden für Anarchisten und Autonome ganz locker frei gegeben!

Wien, 30-08-2007 (fpd) - Jetzt ist also die Katze aus dem Sack. Am nächsten Donnerstag sollen im gemeinderätlichen Gesundheitsausschuss 2,101 Millionen Euro für das Ernst-Kirchweger-Haus locker gemacht werden. Die Wiener SPÖ macht ihre Ankündigung also wahr und versenkt über zwei Millionen Euro für einen "Lebens- Wohn- und Arbeitsort für autonome Vereine und Initiativen", so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock in einer ersten Reaktion.

Es sei, so Schock, zudem interessant, dass auf der einen Seite die Wienerinnen und Wiener quasi im Monatstakt mit höheren Abgaben und Gebühren belastet werden - in zwei Tagen werden die Parkgebühren in Wien empfindlich erhöht - auf der anderen Seite aber offenbar der große Reichtum ausgebrochen sei. Anders ist diese groß angelegte Geldvernichtungsaktion der Stadt Wien nämlich nicht zu erklären. Bemerkenswert sei zudem, dass der Fond soziales Wien (FSW) seit Monaten an einer Pflegefinanzierung herumbastelt, jedoch vorne und hinten das Geld für eine vernünftige Regelung fehle. Vom aktuellen Fall AKH ganz zu schweigen.

Die Wiener Freiheitlichen haben sich schon vor Monaten gegen eine Weiterführung des EKH ausgesprochen, weil dadurch auch die Rechtssicherheit in unserer Stadt in Frage gestellt werde. Nachdem auch die Anrainer seit nunmehr 17 Jahren unter der Hausbesetzung in der Wielandgasse zu leiden haben bzw. die Lärmbelästigung sowie die Devastierungen zu einer massiven Negativentwicklung des umliegenden Wohnbereichs geführt habe, fordert die Wiener FPÖ in diesem Zusammenhang eine 2 Millionen Euro Stiftung, um die Wertminderung der umliegenden Wohnungen zumindest ein bisschen abzufedern. Es könne nicht sein, dass Anrainer, die sich vor vielen Jahren eine Wohnung im Bereich des EKH zugelegt haben, nunmehr mit tagtäglicher Fassadenschmiererein zu leben haben und zudem noch einen massiven Finanzverlust durch die Politik der SPÖ erleben müssen, so Schock.

Vor dem Hintergrund der nunmehrigen Finanzspritze durch die Stadt sei auch daran erinnert, dass das EKH in den vergangenen 17 Jahren immer wieder Ausgangsort gewaltbereiter Aktionen gewesen sei. Beginnend mit den unsäglichen Opernballdemos, die immer wieder Verletzte gefordert haben, über die versuchte Sprengung eines Strommastens bei Ebergassing, bis hin zu den eigentümlichen Auftritten der Volkstheaterkarawane, die in Genua zu trauriger Berühmtheit gelangte, waren die Bewohner und Aktivisten des EKH seit jeher ein ständiges Ärgernis in unserer Stadt. Der Ankauf des Hauses in der Wielandgasse mit Steuergeldern sei schlicht als Skandal zu bezeichnen, so Schock abschließend. (Schluß)

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