Brinek: ‚Studien-Checker’ sind ein realistisches Modell

Bis zu drei Studienfächer sollen sich herauskristallisieren

Wien, 30. August 2007 (ÖVP-PK) „Der Vorschlag von Bundesminister Johannes Hahn setzt richtigerweise bei den Schülerinnen und Schülern an, wobei der Test keine Prüfung sein soll, sondern eine wertvolle Rückmeldung und Orientierungshilfe an die Schülerinnen und Schüler“, sagt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. Der Test – eine Art Selbstassessement – der gerade von Bildungspsychologin Christiane Spiel erarbeitet wird, ist die erste Stufe eines zweistufigen Verfahrens, so Brinek Richtung Broukal. „Bei dem Test geht es darum, Neigungen und Interessen zu filtern. Der ‚Studien-Checker’ interpretiert dieses Ergebnis und sucht das Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin falls diese/r das wünscht. Im darauf folgenden Gespräch mit dem ‚Studien-Checker’ sollen diese Interessen und Neigungen präzisiert werden. Im Idealfall sollen sich drei mögliche Studienfächer herauskristallisieren“, erklärt Brinek. „Ziel ist, dass am Anfang der 8. Klasse jeder Maturant/jede Maturantin wissen soll, was
er/sie am Ende der Achten macht bzw. auch welche Schwerpunkte
er/sie bei der Matura setzen möchte.“ ****

Zum Vorschlag der Verstärkung der Studieneingangsphase des Grünen Wissenschaftssprechers Grünewald verweist Brinek auf die jeweils unterschiedliche Fakultäten- und Departmentgliederung an den Universitäten und die damit verbundene Homogenität bzw. Inhomogenität des Fächerangebots. „Schon bisher haben Studierende die Chance, an den Universitäten an Eingangstutorien und breiten Infoveranstaltungen teilzunehmen“, so Brinek. Ein einheitliches verpflichtendes Angebot zu einer Art Ministudium generale hält Brinek nicht für sinnvoll. Brinek bedauert auch, dass sich die ÖH in dieser wichtigen Informationsarbeit „aus dem Spiel genommen“ hat. Es sei Hahn zu danken, dass er „einen realistischen Vorschlag“ gemacht hat und nun über die Details und legistischen Verankerungen gesprochen werden kann, stellt Brinek klar.

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