Industrie unterstützt Erfolgsbeteiligungsinitiative

Industrieunternehmen Vorreiter bei Mitarbeitererfolgsbeteiligungs-modellen - Auf freiwilliger Basis und auf Betriebsebene

Wien (OTS) - Wien (PdI) "Die heimische Industrie ist eine Vorreiterin in Sachen Mitarbeitererfolgsbeteiligung. Fast alle führenden IV-Mitgliedsunternehmen verfügen seit langem über Mitarbeiterbeteiligungsmodelle am Unternehmen selbst oder am Unternehmenserfolg", betonte die Industriellenvereinigung (IV) heute, Donnerstag, anlässlich der Alpbacher Wirtschaftsgespräche. Daher unterstützt die Industrie die aktuelle Initiative der Bundesregierung in Richtung verstärkter Mitarbeiter- und Erfolgsbeteiligung. Wesentlich sei dabei jedoch, dass Gewinn-, Mitarbeiter-Beteiligungsmodelle, Erfolgsprämien oder Weiterbildungsmaßnahmen auf freiwilliger Basis und auf Betriebsebene ermöglicht würden. Der Kreativität sollten diesbezüglich keine Grenzen gesetzt sein. Steuerliche Anreize für diverse Beteiligungsmodelle seien begrüßenswert und sinnvoll.

Industrie verantwortlich für zwei Millionen Jobs im Land

Ziel müsse sein, "Win -Win Situationen zu schaffen", so die IV. Die IV habe wie bei der Arbeitszeit-Flexibilisierung stets betont, Gewinner sollen nicht nur das Unternehmen und damit der Standort, sondern auch die Arbeitnehmer sein. Die österreichischen Industriebetriebe handeln - nicht nur durch die überdurchschnittliche Entlohnung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - seit Jahrzehnten leistungsbewusst, fair und solidarisch. Die Industrie -verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit hervorragend ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - zeichne in hohem Ausmaß für die gute konjunkturelle Entwicklung und sichere direkt und indirekt mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze in Österreich. "Gemeinsam müssen wir auf Basis des bisher Erreichten auch die Herausforderungen der Zukunft angehen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der größte Wert, über den wir im internationalen Wettbewerb verfügen", betonte IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer. Die Industrie lege daher großen Wert auf (aus-)bildungspolitisch relevante Fragen wie Lebenslanges Lernen und bringe sich mit eigenen Vorschlägen - wie mit dem Bildungsprogramm "Schule 2020" - politisch aktiv ein.

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