Privatkrankenanstalten verlangen mehr Mitsprache in den Gesundheitsplattformen

Hadschieff beim Forum Alpbach: "Ohne private Anbieter keine kostengünstige Versorgung der Bevölkerung"

Wien (PWK620) - Im Zusammenhang mit den kommenden Finanzausgleichsverhandlungen und der Neuregelung der Artikel 15a B-VG Vereinbarung zur Finanzierung des Gesundheitssystems fordert Julian Hadschieff, Obmann des Fachverbandes der privaten Krankenanstalten in der Wirtschaftskammer Österreich, im Rahmen des Forum Alpbach eine intensivere Einbindung der privaten Gesundheitsbetriebe in die Planung des österreichischen Gesundheitswesens.

"Die Bundesgesundheitskommission und die Landesgesundheitsplattformen sind die wichtigsten Planungsgremien des österreichischen Gesundheitswesens. Eine hochwertige medizinische Versorgung der österreichischen Bevölkerung ist ohne private Gesundheitsbetriebe heute nicht mehr vorstellbar. Deshalb ist es unerlässlich, dass auch die privaten Krankenanstalten und Ambulatorien künftig als vollwertiges Mitglied in diese Entscheidungsgremien miteingebunden werden", verlangt Hadschieff anlässlich der Wirtschaftsgespräche in Alpbach.

"Es kann nicht sein, dass Sozialversicherung, Ärztekammer und Ordensspitäler von Bund und Ländern in die Gesundheitsplanung miteinbezogen werden, während der Fachverband als Interessenvertretung von 900 privaten Krankenanstalten, Kurbetrieben und Ambulatorien mit über 25.000 Arbeitnehmern bisher als vollwertiges Mitglied ausgeschlossen ist. Dieses Ungleichgewicht muss anlässlich der kommenden Artikel 15a B-VG Vereinbarung beseitigt werden," appelliert Hadschieff an Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. (hp)

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