Scholik: Klassenschülerhöchstzahl wird nicht eingehalten

Eltern, Schüler und Lehrer falsch informiert

Wien (OTS) - "Ein aktuelles Beispiel aus Oberösterreich zeigt,
dass die von Bildungsministerin Schmied angepriesene Klassenschülerhöchstzahl von maximal 25 Schüler/innen pro Klasse nicht eingehalten wird", sagt Eva Scholik, Mitbegründerin der Plattform "Schule bunt". Wie der ORF Oberösterreich berichtet, finden sich nun in der polytechnischen Schule in Leonding statt der angekündigten 25 sage und schreibe 35 Schüler in jeder Klasse. Grund dafür ist das "Kleingedruckte" im Erlass von Bildungsministerin Schmied, wonach "sprengelfremde Schüler" nicht mitgezählt werden dürfen und so nicht in der Statistik aufscheinen. ****

Es stellt sich also nun heraus, dass Schmied ihr Versprechen auch in Pflichtschulen nicht halten kann. Im AHS-Bereich, wo zwei Drittel der Klassen über 25 Schüler aufweisen, musste die Bildungsministerin ihr Scheitern ja bereits eingestehen. "Schmied muss sich nun den Vorwurf gefallen lassen, dass sie Eltern, Schüler und Lehrer falsch informiert hat", so Scholik, die "dringenden Aufklärungsbedarf" seitens der Bildungsministerin ortet.

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Plattform "Schule bunt", Eva Scholik
Tel.: 0664/915 58 33, www.schule-bunt.at

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