ARBÖ: Bei neuer Kurzparkzonen-Beschilderung nicht den "Stadthallen-Weg" gehen

Wien (OTS) - Im Hinblick auf die angekündigte innerstädtische Mega-Kurzparkzone in Wien warnt der Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien Herbert Hübner davor, den "Stadthallen-Weg" zu gehen. Dort hat die "schlanke" Zonenrand-Beschilderung und -Markierung monatelang leidvolle Erfahrungen und empörte Verkehrsteilnehmer mit sich gebracht.

Spät aber doch wurden dann durch die Stadtverwaltung die bekannten gelben Infoschilder angebracht und die Bodenmarkierungen verbessert, was zu einer leichten Entspannung im Sonderkurzparkzonengebiet rund um die Wiener Stadthalle geführt hat.

Der ARBÖ Wien ruft daher auf, diese Praxiserfahrungen zu berücksichtigen und umzusetzen. Ansonsten würde das Argument des abgeschlankten Schilderwaldes schon bald durch den aus der "Stadthallen-Krise" bekannten und von leidgeprüften Kraftfahren erhobenen Vorwurf der vermeintlichen Abzocke abgelöst werden.

Grundsätzlich merkt Hübner weiters an: "Hier zeigt sich, wie schmal der Grat zwischen Reduktion des Schilderwaldes und Informationsbedürfnis ist." Das sehen mittlerweile wohl auch die engagiertesten Verfechter der "Schilderwaldabholzung" ein. Es gilt sehr sensibel zu prüfen und feinfühlig zu entscheiden, was wirklich am Straßenrand an entbehrlicher Beschilderung herum steht und entfernt werden kann. Immer dann, wenn keine bzw. entfernte Beschilderung sowie abgeschlankte Bodenmarkierungen zur Desinformation des Verkehrsteilnehmers führt und es somit zum "Eingriff in die Brieftasche kommt", ist Augenmaß gefragt.

ARBÖ Wien tauscht alte Kurzparkscheine gegen neue um

In allen sieben Prüfzentren des ARBÖ in Wien und im Generalsekretariat in der Mariahilferstrasse 180 können alte Kurzparkscheine gegen neue eingetauscht werden. Lediglich der entsprechende Aufpreis muss entrichtet werden.

Die Adressen der ARBÖ-Prüfzentren finden Sie unter
http://www.arboe-wien.at/dienststellenwien.html.

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