Küberl: "Schulbeginn für arme Familien oft ein ernsthaftes Problem"

Philips-Schülerfonds der Caritas unterstützt SchülerInnen bei Schulkosten und weitet Hilfe auf gesundheitsfördernde Maßnahmen aus / Bisher Hilfe für 6.800 Kinder

Wien (OTS) - Der nahe Schulbeginn kann für Familien, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen, zum ernsthaften Problem werden, betont Caritas-Präsident Franz Küberl: "Vor allem der Schulanfang, aber auch die laufende Kosten für Schulsachen und andere schulbezogene Kosten während das Jahres lasten schwer auf dem Budget armer Familien."

113.000 Kinder müssen in Österreich - oftmals unbemerkt von ihrer Umgebung - in Armut leben. Damit auch Mädchen und Burschen aus sozial benachteiligten Familien in Österreich eine Chance auf Bildung haben, hat Philips Austria gemeinsam mit der Caritas im September 2003 den Philips Schülerfonds gegründet. Weil die mit Not oftmals verbundenen Scham- und Stressgefühle auch krank machen können und Kinder aus benachteiligten Familien häufig auch ungesund leben, werden ab heuer auch gesundheitsfördernde Maßnahmen (gesunde Ernährung, Zahnspangen,...) in die Leistungen des Fonds einbezogen.

"Eine materiell möglichst sorgenfreie Schulzeit erleichtert den Weg in eine erfolgreiche Zukunft und ein gutes Leben" begründet Peter Kamm, Generaldirektor Philips Austria, das Engagement seines Unternehmens: "Bei Philips sind wir in der einzigartigen Position, die Geschichte und Botschaft unserer Marke mit der Herausforderung zu verbinden, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern. Das machen wir bereits seit der Gründung des Unternehmens vor über 100 Jahren, als wir mit Glühlampen die Straßen sicherer machten und mehr Licht in die Wohnungen brachten - auch zum Lernen. Bildung ist eine wichtige Basis für ein erfolgreiches Leben und ein Hebel aus der Armut. Da wollen wir helfen, so gut wir können."

Philips packt wie jedes Schuljahr auch heuer 70.000 Euro in die "Schultüte". Zusätzliche Mittel werden etwa aus diversen Aktionen mit weiteren Unternehmen sowie der Einbindung von Philips-MitarbeiterInnen und GeschäftspartnerInnen gewonnen. Die Caritas übernimmt die Abwicklung des Fonds über ihre österreichweiten Sozialberatungsstellen.

Seit dem Start im September 2003 konnte die Caritas aus diesen Mitteln insgesamt rund 6.800 Kindern mit Geld für Schulmaterial, Kleidung, Nachhilfestunden, Zuschüssen zu Schulschikursen usw. helfen. Zur finanziellen Unterstützung kommt der Philips-Zukunftsvoucher, der jedem unterstützten Kind auch später Hilfe etwa beim Finden einer Lehrstelle, eines Ferialjobs oder beim Erstellen einer Diplomarbeit anbietet.

Der Philips-Schülerfonds der Caritas verhilft bereits vielen Pflichtschulkindern zu einer besseren Zukunft. Dennoch wäre mindestens das Doppelte an Mitteln vonnöten, um allen, die sich an die Caritas wenden, die nötigen Starthilfen gewähren zu können. Caritas-Präsident Franz Küberl bittet deshalb auch die österreichische Bevölkerung um ihre Mithilfe:"Bitte, helfen Sie uns helfen!"

Spendenkonto:
PSK 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Philips-Schülerfonds der Caritas

Rückfragen & Kontakt:

Caritas Österreich
Mag. Gabriela Sonnleitner
Tel.: +43 / 1 / 48831-421 od. 0664/384 66 11
www.caritas.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCZ0001