Kickl: Haider fördert islamischen Verein in Kärnten

Perfides Spiel des Kärntner Landeshauptmann und seiner orangen Früchtchen

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Debatte über ein Verbot von Moscheen und Minaretten zeige einmal mehr die Doppelzüngigkeit des Kärntner Landeshauptmanns, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Denn während Haider sich jetzt zum selbsternannten Retter des Abendlands hochstilisieren wolle, fördere er gleichzeitig islamische Vereine in Kärnten. Am 13. März dieses Jahres habe Haider nämlich den "Türkisch Islamischen Verein für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Villach" besucht und in seiner Eigenschaft als Landeskulturreferent die Sanierung des Vereinsgebäudes mit 10.000 Euro unterstützt.

"Das beweist einmal mehr das perfide Spiel, das von Haider und seinen orangen Früchtchen getrieben wird", erklärte Kickl. "Die Unterstützung islamischer Vereine passt wunderbar in die ‚Tradition‘ des BZÖ. Im Wiener Wahlkampf haben sie auf Türkenhochzeiten getanzt, der Kärntner Landeshauptmann setzt sich für den EU-Beitritt der Türkei ein und pflegt eine enge Freundschaft mit dem Sohn des libyschen Diktators, und in Kärnten werden islamische Vereine gefördert. Und gleichzeitig spielen er und die Seinen Minarett-Stürmen."

Man dürfe jedenfalls auf die nächsten Identitätsveränderungen der orangen "Bin weg, bin da, bin irgendwo"-Politiker sein. Möglicherweise entdecke Haider ja demnächst, dass er in direkter Linie vom Propheten abstamme und in Wahrheit der Kalif von Klagenfurt sei, mutmaßte Kickl. "Wer weiß, vielleicht ist der Flug nach Mekka ja schon gebucht."

In diesem Zusammenhang erinnerte Kickl an eine höchst kuriose APA-Meldung vom 27. Februar 2002:

"Der libyschen Präsidentensohn Seif el Islam Gaddafi behauptet laut einer Meldung der französischen Nachrichtenagentur AFP, Haiders Vorfahren seien arabischer Herkunft und der frühere FPÖ-Chef erwäge daher, zum Islam zu konvertieren. (…) Haiders Vorfahren seien vor rund 400 Jahren aus Andalusien gekommen und hätten sich dann zum Christentum bekannt. Haider habe ihm gesagt, "dass er Moslem und Araber sein will" und ihn um eine deutsche Fassung des Koran gebeten, fügte Gaddafi hinzu. Deshalb verstünden sich die beiden auch so gut."

"Bis jetzt ist Haider zwar noch nicht konvertiert, aber was nicht ist, kann ja noch werden", schmunzelte Kickl. "Und wir wissen ja:
Selbst die Wüste hat nicht so viele Sandkörner, wie Haider Meinungen hat."

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