Lockl: Klimafonds kann nicht über chaotische Bilanz hinwegtäuschen

Grüne begrüßen Bestellung von Ingmar Höbarth zum Geschäftsführer

Wien (OTS) - "Die heute bestellte Geschäftsführung des Klimaschutzfonds wird am Beginn ihrer Arbeit eine katastrophale Klimabilanz dieser und der vergangenen Regierung vorfinden", erklärte der Bundesparteisekretär der Grünen, Lothar Lockl. Er begrüßte jedoch die Bestellung von Ingmar Höbarth. Dieser sei ein anerkannter, verdienter Umweltexperte, der bei Global 2000 führend tätig war. "Dies ist sicher ein positives Signal", so Lockl. "Fest steht jedoch, die Klimabilanz Österreichs wird sich nicht beim Klimafonds entscheiden." Vielmehr gehe es um einen vollständigen Ausstieg aus Öl und Gas bei der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020. "Diese Energiewende gilt es anzugehen, ein neues Ökostromgesetz ist längst überfällig. Österreich braucht einen großen Wurf und keine kleinen Herzeigeprojekte. Bereits jetzt ist die Klimabilanz verheerend. Österreich verfehlt das Kyoto-Ziel um Welten und es ist nicht absehbar, dass die Regierung dieses Problem auch nur wahrnimmt", kritisierte Lockl.

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