Haider und Dörfler: Verhandlungsrunde mit BM Bures zu Kinderbetreuung enttäuschend!

Kärnten wird vom Bund nicht belohnt, sondern bestraft - Förderungen für etwas, das es schon gibt, helfen nicht!

Klagenfurt (OTS) - Heute hat in den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung eine Verhandlungsrunde zum Bereich der Kinderbetreuung und speziell der Kleinkind-Betreuung zwischen Landeshauptmann Jörg Haider, Kinderbetreuungsreferent Gerhard Dörfler und Frauenministerin Doris Bures stattgefunden. Über das Ergebnis zeigten sich Haider und Dörfler im Anschluss enttäuscht:

"Kärnten wird vom Bund nicht belohnt, sondern bestraft. Denn erst jetzt kommt BM Bures und bietet allen Bundesländern Förderungen für den Ausbau in der Kinderbetreuung an. Für Kärnten zu spät, denn in Kärnten ist der Ausbau längst erfolgt! Hat doch Kärnten auf eigene Kosten ein massives Qualitäts- und Ausbauprogramm im Bereich der Kinderbetreuung umgesetzt."

Viel mehr würden Kärnten Bundesförderungen entzogen, wie die jährliche Förderung für die mehrsprachigen Kindergärten in Höhe von 170.000 Euro. Auch für das Kärntner Modell des verpflichtenden vorschulischen Kindergartenjahres und die Tagesmütter gebe es keine Unterstützung des Bundes.

Besonders verwerflich sei, dass Schaunig diese stiefmütterliche Behandlung seitens des Bundes noch feiere. "950.000 Euro auf drei Jahre für den Aufbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, die Kärnten längst hat, helfen uns nicht", resümierten Haider und Dörfler.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0005