Van der Bellen: Handlungsdruck bei Klimaschutz wird immer größer

Absage an UN-Empfehlung, den Klimawandel mittels AKWs zu bekämpfen

Wien (OTS) - "Der Handlungsdruck beim Klimaschutz wird immer größer. Selbst die Wirtschaft stellt inzwischen fest, dass die Regierung handeln muss, sonst würden die Folgekosten schwer wiegen. Und in der Tat ist die Klimabilanz von Umweltminister Josef Pröll und der Bundesregierung verheerend. Österreich liegt weit über dem Kyoto-Klimaschutzziel, so Van der Bellen.

Die Wirtschaftskammer erklärte heute, dass die bisherigen Anstrengungen nicht ausreichen, 'um den Trend der letzten Jahre, wonach der Energieverbrauch stärker wächst als die Wirtschaft, umzudrehen' und fordert daher, wie die Grünen es schon lange tun, die Verstärkung der thermischen Sanierung. "Die Regierung muss endlich entschiedene Maßnahmen setzen. Neben der thermischen Sanierung muss etwa auch die Wohnbauförderung so schnell wie möglich auf den Passivhausstandard umgestellt werden. Bis 2030 muss die Erzeugung von Wärme ausschließlich mittels erneuerbarer Energie erfolgen, die Produktion von Strom schon bis zum Jahr 2020", fordert Van der Bellen.

Eine entschiedene Absage erteilt Van der Bellen der UNO- Empfehlung den Klimawandel mittels eines verstärkten Einsatzes von Atomkraftwerken zu bekämpfen. "Das ist mit Sicherheit der falsche Weg, denn AKWs sind eine Hochrisikotechnologie", so Van der Bellen.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005