Seniorenbund-Generalsekretär Becker: "WIFO-Wirtschaftsforscher bestätigt Notwendigkeit zukünftiger Pensionsanpassungen nach Pensionistenindex!"

Analyse beweist: Gerade die Güter des täglichen Bedarfs haben sich am meisten verteuert. Unrichtige Argumente von Kritikern jetzt deutlich widerlegt!

Wien (OTS) - In eindrucksvoller Klarheit bestätigten die Analysen eines Experten des Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO im heutigen ORF-Morgenjournal, dass damit die Forderung der Seniorenorganisationen mit vollem Recht erhoben wird, zukünftig die Pensionsanpassung nach dem Preisindex für Pensionistenhaushalte in Höhe von 2.1 % vorzunehmen. "Das WIFO legt unbestreitbar dar, dass die derzeitige Teuerungswelle überdurchschnittlich bei den Gütern des täglichen Bedarfs passiert und gerade Pensionisten zu der am stärksten von den derzeitigen Preissteigerungen betroffenen Bevölkerungsgruppe zählen. Damit werden die unrichtigen und teils völlig unsachlichen Argumente der Kritiker deutlich widerlegt!", bekräftigt Heinz K. Becker, der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, die seniorenpolitische Schwerpunktforderung im Interesse der über 2 Millionen Pensionisten. Wie das WIFO präzise darlegt, sind zwar einige Produktgruppen auch billiger geworden, z.B. Reisen und Elektronik - davon profitieren aber nicht primär die Pensionisten. Diese leiden aber enorm unter der Teuerung der Lebensmittel, der Strom-, Gas-, Heizkosten, der Mieten, etc. Becker:
"Was wir fordern, ist nun nachweislich richtig und sozial gerechtfertigt, wir verlangen ganz einfach die oft versprochenen, echte Wertsicherung der Pensionen, nicht mehr und nicht weniger. Dies liegt natürlich auch im Interesse der jungen Österreicherinnen und Österreicher: Die heute Aktiven und die Generation unserer Kinder und Enkel haben das Recht, dass Ihre späteren Pensionen wertgesichert sind und nicht jährlich an Kaufkraft verlieren!" Die zukünftigen Pensionserhöhungen sind auch nach Buchstaben des Gesetzes korrekt, das die jährliche Erhöhung der Pensionen nach der Inflationsrate verlangt und auch offen lässt, eine andere Grundlage als den generellen Verbraucherpreisindex heranzuziehen.

Der Seniorenbund-Generalsekretär führt mit deutlichen Worten aus:
"Nach vielen Jahren mäßiger Erhöhungen ist es endlich Zeit, dass die Pensionisten eine Erhöhung bekommen, die nicht wieder unter der Teuerungsrate liegt. Und wenn die Berufstätigen jetzt um die 4% Lohnerhöhung verhandeln, ist doch die halb so hohe Forderung für die Aufbaugeneration Österreichs nur recht und billig! Wir fordern ohnedies nicht einmal einen Anteil am Wirtschaftszuwachs." Becker erinnert, dass die Pensionen keine "Gnade" darstellen, sondern ein durch jahrelange Arbeit und Leistung erworbenes Recht jedes Einzelnen. "Ein ständiges Absinken des Lebensstandards im Alter muss jetzt verhindert werden. Das haben Österreichs Seniorinnen und Senioren einfach nicht verdient. Sie haben ihren Anteil am Aufbau eines der reichsten Länder der Welt auch schon erbracht!", so Becker abschließend.

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