SPÖ-Bayr kritisiert verbale Entgleisung Molterers gegen Wabl

Bayr zu UNO-Studie - Ausbau der Atomkraft gegen Klimawandel führt auf den Holzweg

Wien (SK) - "Die Empfehlung der UNO-Klimakonferenz, den Ausbau der Atomkraft als Maßnahme gegen den Klimawandel zu forcieren, führt auf einen Holzweg", so SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Angesichts dieser Entwicklungen, denen Landwirtschaftsminister Josef Pröll in der aktuellen Debatte nichts entgegensetzt, ist es gut, dass Bundeskanzler Gusenbauer mit Andreas Wabl einen echten Experten zum Klimaschutzbeauftragten gemacht hat. Als "verbale Entgleisung und bar jeder politischer Usance" bewertete Bayr die Aussagen von Vizekanzler Molterer im gestrigen ORF-Sommergespräch, wo er sagte, "der Kanzler habe sich mit Wabl etwas in den Pelz gesetzt" und ihn damit als Ungeziefer bezeichnet. ****

"Österreich muss gemeinsam mit anderen Ländern schauen, dass man auf internationaler Ebene Allianzen schmiedet und Überzeugungsarbeit leistet, damit beim Kampf gegen den Klimawandel ein zukunftsweisender Weg beschritten wird." Es sei sinnvoll, in effiziente Energienutzung und Energieeinsparung zu investieren und mit der Energieproduktion aus erneuerbaren Rohstoffe gegen den Klimawandel vorzugehen. Die Atomenergie berge ein zu hohes Risiko, das schwer einschätzbar ist und sei auch ökologisch nicht nachhaltig, so die SPÖ-Umweltsprecherin. (Schluss) sl

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