JG-Rompolt: Erbschaftssteuer reparieren statt abschaffen!

Junge Generation fordert Finanzminister Molterer zum Handeln auf

Wien (SPW) - Die Aufkündigung des Abkommens zur Erbschafts- und Schenkungssteuer Deutschlands mit Jahresende ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Auslaufen der Erbschaftssteuer in Österreich der falsche Weg ist. "Diese Entscheidung beweist uns neuerlich, dass die Alarmglocken immer lauter schrillen. Herr Finanzminister Molterer -Handeln Sie!", fordert die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Wien Astrid Rompolt. Die Erbschafts- und Vermögensbesteuerung müsse unbedingt beibehalten werden, Entlastung auf anderem Wege erfolgen: "Damit wir für die Zukunft gerüstet sind, muss der Faktor Arbeit ganz einfach schnellstmöglich entlastet und Vermögen stattdessen stärker besteuert werden. Alle Mitglieder der österreichischen Gesellschaft sollen und müssen ihren fairen Anteil zur Finanzierung unseres Sozialsystems beitragen", betont die Vorsitzende.****

Die deutsche Reaktion mache nun deutlich, wie kurzsichtig der VP-Vorstandbeschluss gewesen sei, die Erbschaftssteuer ohne Wenn und Aber auslaufen zu lassen. Rompolt: "Finanzstaatssekretär Maznetter weist vollkommen zurecht, auf die Verschlechterung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich hin." Deutschland versuche mit dieser Maßnahme, einem absehbaren "Steuerschlupfloch" (Abfließen von Steuereinnahmen nach Ende der Erbschaftsbesteuerung in Österreich) einen Riegel vorzuschieben. "Der Finanzminister sollte deshalb dem deutschen Vorbild folgen, und in eine Diskussion zur Reparatur der Erbschaftssteuer eintreten. Noch ist ausreichend Zeit, die Reparatur der Erbschaftssteuer ist bis Mitte 2008 möglich", schloss Rompolt. (Schluss) ar/tl

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