Moser: Weniger Geld für Bundesländer/Gemeinden ohne kompakte Siedlungsstruktur

Grüne fordern Reform der Wohnbauförderung, Raumordnung und Verkehrserregerabgabe für Einkaufszentren

Wien (OTS) - "Bundesländer ohne kompakte, verkehrsreduzierende Raumordnungsreform und Klimaschutz-Wohnbauförderung sollen mit einem Abschlag beim Finanzausgleich rechnen müssen", fordert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, angesichts der erschreckenden Daten zu den Klimafolgen einer verkehrsaufwändigen Siedlungsstruktur, die der VCÖ heute präsentierte. "Mehr als 580.000 Tonnen verkehrsbedingte CO2-Emissionen können durch bessere Raumordung, kürzere Wege und mehr Öffentlichen Verkehr eingespart werden. Dies entspricht fast den CO2-Emissionen der VOEST, die durch Zertifikatskauf ausgeglichen werden sollen", rechnet Moser vor.

"Die Bewilligung der Wohnbauförderung soll, dem Beispiel Vorarlbergs folgend, an die Erreichbarkeit durch Öffentlichen Verkehr geknüpft sein", so Moser. Die derzeitige Widmungspraxis und Fördervergabe stammt aus der klimapolitischen Steinzeit. Wie der VCÖ berichtet, werden täglich in Österreich sieben Fußballfelder verbaut. "Einkaufszentren verstärken den Individualverkehr und sind mit einer ´Verkehrserregerabgabe´ zu Gunsten des Öffentlichen Verkehrs zu belegen, die bereits derzeit gesetzlich möglich ist, aber nicht praktiziert wird", so Moser.

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