Mord an Obdachlosem: BZÖ fordert Sonderprüfung

Wien 2007-08-29 (OTS) - Als "skandalös und absolut aufklärungswürdig", bezeichnet der BZÖ-Wien Obmann Michael Tscharnutter die Vorgänge rund um den Obdachlosenmord in Wien. "Wie kann es sein, dass zwei psychisch kranke Obdachlose in einer aus Steuergeldern finanzierten Wohnung unbeaufsichtigt wohnen dürfen? Wie kann es sein, dass nur einmal die Woche eine ausgebildete Kraft die Wohnung besucht? Wie kann es sein, dass Anrainer von dem Mörder überaus aggressiv beschimpft und bedroht und ein Auto demoliert wurde, ohne dass reagiert wurde? Wie kann es sein, dass ein wegen Einbruchs- und Suchtgiftdelikten vorbestrafter deutscher Staatsbürger, mit einer amtsbekannten paranoiden Schizophrenie in aggressiver Ausführung auf Steuerzahlerkosten frei herumlaufen kann? Wie kann es sein, dass mitten in Wien unbescholtene Anrainer in täglicher Furcht vor einem psychisch gestörten Gewalttäter leben müssen" fragt sich der BZÖ-Obmann. "Das ist ein Skandal, inakzeptabel und erfordert rasche Konsequenzen".

Das BZÖ fordert hier eine sofortige Sonderprüfung der Stadt Wien und eine Stellungnahme seitens Bürgermeister Häupls und der zuständigen Stadträtin für Gesundheit und Soziales Sonja Wehsely. "Die Wiener Stadtregierung kann sich hier nicht an dem Fonds Soziales Wien abputzen, sondern muss endlich Verantwortung übernehmen oder Konsequenzen ziehen. Wenn angesichts dieser untragbaren Zustände mitten in unserer Stadt nicht sofort reagiert wird, muss Wehsely zurücktreten, denn bei der Sicherheit der Wienerinnen und Wiener darf es keine Kompromisse geben", bekräftigt Tscharnutter.

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