Klement: Verbraucherpreise auch an Landwirte weitergeben

Steigende Lebensmittelpreise dürfen nicht nur Gewinne bei den Großkonzernen verursachen

Wien (OTS) - "Wir erleben ständig steigende Lebensmittelpreise für die Bevölkerung, aber die Verbraucherpreise kommen bei den heimischen Bauern immer weniger an", kritisierte heute der Kärntner FPÖ-NAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement scharf. Trotz dieser problematischen Situation sei aber eine Trendwende derzeit nicht abzusehen. Obwohl die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln steige, würden die Bauern nicht in entsprechendem Umfang von dieser Entwicklung profitieren, betonte Klement. Ganz im Gegenteil: Die Schere zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen werde immer größer. So sei der Getreidepreis in den Jahren 2000 bis 2006 um elf Prozent gefallen, während der Brotpreis um mehr als ein Drittel gestiegen sei.

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete warnte aber auch davor, dass die Lohn-, Energie- und Transportkosten überproportional im Vergleich zu den agrarischen Rohstoffpreisen ansteigen würden. In diesem Bereich müsse sich dringend etwas ändern. Wenn die Bürger schon immer höhere Lebensmittelpreise zu zahlen hätten, so müssten sich diese Erhöhungen auch bis zu den Landwirten durchschlagen. "Diese dürfen nicht letztendlich bei den großen Verarbeitungsbetrieben und Großhandelsketten hängen bleiben", so Klement abschließend.

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