Strache: "Wer die Neutralität in Frage stellt, stellt Österreichs Identität und Souveränität in Frage!"

NATO-Option aus Verteidigungsdoktrin herausnehmen - FPÖ für Beibehaltung der Neutralität ohne Wenn und Aber

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bekräftigte heute das klare Bekenntnis der Freiheitlichen zur österreichischen Neutralität: "Wer die Neutralität in Frage stellt, stellt Österreichs Identität und Souveränität in Frage." Außerdem sprach sich Strache auch dafür aus, die NATO-Option aus der Verteidigungsdoktrin herauszunehmen. Es dürfe nicht so weit kommen, dass Österreicher unter US-Kommando in Kriegseinsätze geschickt würden. "Ich wette aber, dass die SPÖ hier wieder im Liegen umfällt und mögliche parlamentarische Mehrheiten verhindert."

Auch den gestrigen Lippenbekenntnissen von ÖVP-Obmann Molterer traut Strache nicht. Gerade in der ÖVP werde emsig daran gearbeitet, die Neutralität zu entsorgen. Aber auch SPÖ, Grüne und Orange seien um keinen Deut besser. Denn mit ihrer Zustimmung zur zentralistischen EU-Verfassung hätten sie gegen die Neutralität gestimmt.

"Die Österreicher wollen die Neutralität beibehalten und kennen ihren Wert", betonte Strache. Die Neutralität habe Österreich in der Vergangenheit hervorragende Dienste geleistet und uns davor bewahrt, in internationale Konflikte hineingezogen zu werden. Durch sie sei Österreich auch eine Drehscheibe der internationalen Diplomatie geworden. Gerade ein neutraler Staat könne Bedeutendes zur Friedensstiftung und -sicherung beitragen.

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