VP-Walter: "Stadt Wien bei Verkehrskonzept rund ums Happel-Stadion noch immer säumig"

Stadtplanung gefährdet durch Stadioncenter Nahversorgung in Einkaufsstraßen

Wien (OTS) - Der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, weist angesichts der morgigen Eröffnung des Einkaufszentrums "Stadioncenter" auf das nach wie vor fehlende Verkehrskonzept rund um das Happel-Stadion hin: "Die Europameisterschaft nähert sich mit Riesenschritten, aber die Stadt Wien hat den Ernst der Lage offenbar noch immer nicht erkannt und noch immer kein schlüssiges Verkehrskonzept für den Bereich rund um das Stadion auf den Tisch gelegt. Wenn die Verantwortlichen hier nicht bald tätig werden, droht nächsten Sommer eine Blamage der Extraklasse für die selbst ernannte Sportstadt Wien - und das vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Würde sich das Nationalteam ebenfalls so schlampig auf die EM vorbereiten wie die SP-Regierung, bräuchte es gar nicht erst anzutreten und der Teamchef müsste zurücktreten." Walter weist darauf hin, dass die ÖVP Wien bereits mehrfach Anfragen im Gemeinderat zu diesem Thema gestellt hat, zuletzt am 27. Juni dieses Jahres. "Alles was den verantwortlichen SP-Politikern dazu eingefallen ist, sind Ausflüchte und Verzögerungstaktik. Die SP-Stadtregierung redet sich auf die erst stattfindende Auslosung aus und will offenbar bis zu diesem Zeitpunkt keinen Finger für ein Verkehrskonzept rühren." Die Folgen waren spätestens beim jüngsten Ländermatch zu spüren gewesen, wo Tausende Zuschauer auf Grund der chaotischen Organisation erst viel zu spät ins Stadion kamen, kritisiert Walter. "Dabei war das Stadion bei diesem Match nur zur Hälfte gefüllt. Bei ausverkauftem Haus wünsche ich den Verantwortlichen viel Vergnügen." Ein ähnliches Verkehrschaos gab es bereits bei der Messe-Eröffnung, erinnert Walter.
Ein weiterer Kritikpunkt des VP-Stadtrates betrifft das "Stadioncenter", das morgen seine Pforten öffnet. "Die Stadt Wien gefährdet mit völlig undurchdachter Planung die Nahversorgung der Bevölkerung durch gewachsene Einkaufsstraßen wie etwa die Tabor- oder die Praterstraße. Die drohende Abwanderung der Nahversorger als Resultat dieses Planungs-Desasters nimmt die SP-Regierung dabei offenbar billigend in Kauf", schließt Walter.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
TEL (01) 515 43 - 940
FAX (01) 515 43 - 929
mailto: presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001