Böses Erwachen: Wie man mit Albträumen umgeht

Baierbrunn (OTS) - Fast zwei Millionen Deutsche haben regelmäßig Albträume, das ergab eine Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Meistens stürzt man im Traum in die Tiefe oder versucht verzweifelt, Verfolger abzuschütteln. Dr. Hans Haltmeier, Chefredakteur des Magazins, erklärt, wie Albträume entstehen:

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"Vermutlich steckt dahinter eine gewisse Veranlagung, wie man mit Stress umgeht. Prüfungen, Krankheiten oder andere Probleme können bei Personen, die Stress eben schlecht verarbeiten können, solche Albträume auslösen. Kommen die Albträume allerdings urplötzlich, dann kann es auch daran liegen, dass man Medikamente einnimmt, zum Beispiel Antidepressiva oder Blutdruckmittel."

Traumforscher gehen davon aus, dass Albträume eine Art Mahnung für die Betroffenen sind. Um Näheres herauszufinden, muss man sich den Träumen allerdings stellen:

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"In der Tat ziehen es manche Betroffene vor, Albträume so schnell wie möglich wieder zu vergessen. Das ist nicht so gut, denn die Albträume spiegeln ja Ängste aus dem realen Leben wider. Ihre eigentliche Bedeutung ist zwar irrational, aber trotzdem, man sollte sich an diese Träume erinnern und sie, wenn möglich, aufschreiben."

Ein Traumprotokoll ist die beste Möglichkeit, gegen Albträume vorzugehen. Gerade, wer regelmäßig schlecht träumt, sollte gleich nach dem Aufwachen Stift und Papier zur Hand nehmen:

O-Ton 23 sec.
"Wenn man so ein Traumprotokoll hat, dann kann man sich Bewältigungs-Strategien für den Traum überlegen. Zum Beispiel, dass man sich einen Helfer sucht, der einem zur Seite steht, oder die bedrohliche Traumfigur anspricht. Auf jeden Fall sollte man aktiv werden und nicht davon laufen. Wenn man das zwei Wochen lang täglich übt, dann müsste man gegen die Albträume ganz gut angehen können."

Wer über längere Zeit von Albträumen gequält wird und damit nicht aus eigener Kraft fertig wird, sollte sich professionelle Unterstützung holen, empfiehlt die "Apotheken Umschau". Helfen können zum Beispiel tiefenpsychologisch orientierte Therapeuten oder erfahrene Verhaltenstherapeuten.

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Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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