GMTN-PensionistInnen zu ÖVP-Fuhrmann: Als Volksvertreterin disqualifiziert

Gerechte Pensionserhöhungen hoch an der Zeit

Wien (GMTN/ÖGB) - "Die PensionistInnen im Land mussten in den vergangenen Jahren genug Entbehrungen in Kauf nehmen, gerechte Pensionserhöhungen sind jetzt hoch an der Zeit und gefährden in keiner Weise die Zukunft der Jungen", sagt Christine Haager, Vorsitzende des BundespensionistInnen-Ausschusses der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN), zu den Aussagen von JVP-Chefin Silvia Fuhrmann in der "Kronen Zeitung" vom 27. August.++++

"Die PensionistInnen haben dieses Land mit ihren eigenen Händen und mit harter Arbeit aufgebaut", sagt Haager. "Es ist wohl nicht zu viel verlangt, dass sie jetzt hier in Würde und finanziell abgesichert ihren Lebensabend verbringen wollen." Fuhrmanns Aussage, wonach Pensionserhöhungen von mehr als den beschlossenen 1,7 Prozent die Zukunft der Jugend kaputt machen würden, sei unerträglich. "Diese Frau hat vom Leben der älteren Generation in Österreich offensichtlich keine Ahnung", sagt Haager. "Sie hat anscheinend auch keine Ahnung vom Pensionssystem, denn die jungen Menschen von heute sind die PensionistInnen von morgen.

Es ist kein Qualitätsmerkmal einer Demokratie, wie alt die Menschen sind, die Entscheidungen treffen", sagt Haager angesichts von Fuhrmanns Aussage über eine "gerechtigkeitspolitische Schieflage", weil immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen entscheiden würden. "Es ist aber ein Qualitätsmerkmal von PolitikerInnen, wie sie mit Menschen umgehen, die mit wenigen Hundert Euro Mindestpension auskommen müssen. Frau Fuhrmanns Aussagen disqualifizieren sie als Vertreterin des Volkes völlig."

ÖGB, 29. August 2007 Nr. 496

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