Grüne Wien: Sonntagsöffnung bei EURO 2008 darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen

Vana: "6 Tage Shoppen sind genug"

Wien (OTS) - "Die Sonntagsöffnung bei der EURO 2008 darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen", sagt Grün-Stadträtin Monika Vana anlässlich der laufenden Vorbereitungen für die Öffnung der Geschäfte. Solange die Arbeitsbedingungen und Einkommen für die rund 60.000 Wiener Einzelhandelsbeschäftigten - davon zwei Drittel Frauen - nicht verbessert werden, sind für sie weitere Belastungen unter den derzeitigen Bedingungen strikt abzulehnen.

"Sechs Tage Shoppen sind genug. Die Weltoffenheit Wiens zeigt sich den fußballbegeisterten Gästen nicht durch offene Läden. Die Ladenöffnungszeiten werden ständig zu Lasten der Angestellten ausgedehnt, auf der Strecke bleiben kleine Unternehmen und die Beschäftigten", erklärt Vana. "Mit offenen Geschäften am Sonntag darf Wien nicht die Handelsbeschäftigten zu den VerliererInnen der Europameisterschaft machen."

Längst überfällige Verbesserungen für Handelsangestellte sind nach Vanas Ansicht die Ausweitung der Kinderbetreuungszeiten und des öffentlichen Verkehrs, die Erhöhung der Einkommen im Handel und die sofortige Einführung von Mehrstundenzuschläge für Teilzeitarbeit.

Zwei Drittel der Handelsbeschäftigten sind Frauen. Die Mehrheit bezieht aus der Arbeit kein existenzsicherndes Einkommen. "Bürgermeister Häupl hat dafür zu sorgen, dass durch die Fußball-WM keine Verschlechterungen für Frauen kommen", so Vana abschließend.

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