Wirtschaft unterstützt Gesundheitsministerin bei geplanten Einsparungen

Leitl erteilt "Sofort-Nein-Sagern" eine Absage - viele Institutionen wie Rechnungshof, IHS oder OECD sehen Einsparungsmöglichkeiten, ohne Qualitätsstandards zu senken

Wien (PWK614) - Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky möchte entsprechend den Vorschlägen des Rechnungshofes bis 2010 rund 2,9 Milliarden Euro im Gesundheitsbereich, vor allem durch den Wegfall von Doppelgleisigkeiten und bei den Spitälern, einsparen. WKÖ-Präsident Christoph Leitl in einer "Absage an die Sofort-Nein-Sager": "Die Gesundheitsministerin hat bei ihren Bemühungen um mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz die volle Unterstützung der Wirtschaft. Nicht nur der Rechnungshof, sondern auch die OECD, der Gesundheitsökonom Köck und das IHS haben bereits mehrfach auf das mögliche Einsparungspotential im Gesundheitswesen hingewiesen. Wir haben die weltbesten Gesundheitsstandards und wir werden sie auch in Zukunft haben. Allerdings sollen sie unter vernünftigen wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen umgesetzt werden." Jetzt einfach - ohne nähere Prüfung - die Vorschläge für mehr Effizienz einfach reflexartig abzulehnen, sei, so Leitl, einfach "zu wenig". (RH)

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