Elternbildung wird "breiter"

LH Sausgruber: Elternbildung noch bekannter machen

Bregenz (VLK) - Kinder zu haben ist für alle Eltern ein Abenteuer von Anfang an mit schönen und spannenden, aber auch herausfordernden Momenten. Ab Herbst 2007 wird es vermehrt Elternbildungsangebote geben, die noch aktiver auf die Eltern zugehen und ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, informierten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Familienlandesrätin Greti Schmid heute, Dienstag, im Pressefoyer.
Unter dem Motto "Kinder fragen viel. Tun Sie es auch. Tipps und Infos für Eltern." wurde das vielseitige Programm in der neu erscheinenden Broschüre "Familie - Zeit, die zählt" zusammengefasst. "Elternbildung muss noch bekannter gemacht werden", betonte Landeshauptmann Sausgruber.

"Damit jedes Kind in Vorarlberg, das eine Betreuung braucht auch eine erhält" (LH Sausgruber), haben Land und Gemeindeverband unter dem Motto "Gut betreut, gut drauf" im Juli 2007 eine Informations-Offensive gestartet. Wer einen Betreuungsplatz für sein Kind sucht, kann sich an die Wohnsitzgemeinde oder an den Familypoint des Landes wenden. "Diese Initiative ist gut angelaufen", informierte der Landeshauptmann. Sausgruber zeigte sich optimistisch, dass das gesteckte Ziel (außerhäusliche Kinderbetreuung für alle die es wollen) erreicht wird.

Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern und Vätern

Eltern.chat, Zielgruppenorientierte Elternarbeit, Väterfrühstück, Deutschkurse gekoppelt mit Erziehungsfragen, Medienerziehung, Betriebliche Elternbildung: Es werden 18 Projekte mit insgesamt 34.000 Euro gefördert. Eltern sollen vor allem miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen, sowie Information und Unterstützung erhalten. "Wichtig ist auch, dass dabei Informationen, wie das Zusammenleben mit den Kindern leichter und besser werden kann, weitergeben werden können", so Landesrätin Schmid.

Die Veranstaltungsorte sind nahe gelegen und leicht erreichbar sei es der eigene Betrieb oder die eigene Gemeinde. Auch die Teilnehmerbeiträge sind entweder sehr gering oder kostenlos.

Jedes Angebot ist Ergebnis einer Zusammenarbeit von verschiedenen Partnern vor Ort - "Kinder in die Mitte"-Projektleiter Thomas Müller:
"Flächendeckend von Bregenz bis ins Montafon" z.B. Einrichtungen, Gemeinden, Vereine, Kindergärten, Schulen, Elternvereinen etc.

Mit dem nun erweiterten Elternbildungsangebot sollen auch "neue" Zielgruppen angesprochen werden, betonte Landesrätin Schmid:
Alleinerziehende, Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Väter sowie Migrantinnen und Migranten.

Ab September 2007 sind die Veranstaltungen unter www.vorarlberg.at/kinderindiemitte und in der Broschüre "Familie Zeit die zählt" zu finden. Dieser Schwerpunkt ist eine Zusammenarbeit des Familienreferates des Landes Vorarlberg und der Initiative "Kinder in die Mitte".
(tm)

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