Gusenbauer: Mit der SPÖ wird es zu keiner Zusperrpolitik im Spitalsbereich kommen

Stadtschlaining (SK) - "Es spricht nichts gegen Einsparungen, wo
es Doppelgleisigkeiten gibt. Aber Gesundheitsministerin Kdolsky spricht von 2,9 Milliarden Euro, das sind 10 Prozent des gesamten Gesundheitsbudgets, damit müsste jedes dritte Spital geschlossen werden. Zu einer derartigen Zusperrpolitik wird es mit der SPÖ nicht kommen. Dies würde Versorgungsprobleme und eine Weiterführung des Weges in die Zwei-Klassen-Medizin bedeuten", erklärte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im Rahmen der Pressekonferenz zur SPÖ-Präsidiumsklausur auf Burg Schlaining im Burgenland am Dienstag. ****

"Wir warten gespannt auf konkrete Vorschläge von Gesundheitsministerin Kdolsky zu den von ihr angekündigten Einsparungen im Gesundheitsbereich. Jedes Ressort ist dazu angehalten, Einsparungsvorschläge im Rahmen der Verwaltungsreform vorzulegen. Wir werden diese Vorschläge offen diskutieren, aber eine Zusperrpolitik wird es nicht geben", stellte der Bundeskanzler klar. (Schluss) sl

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