Belakowitsch-Jenewein zu Kdolsky: Ein dreifaches Nein zu Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Patienten!

Sparpotentiale bei den Krankenversicherungsträgern, im Verwaltungsbereich und bei Generika nutzen!

Wien, 28-08-2007 (fpd) - Als "gefährliche Drohung" müssten die jüngsten Ankündigungen von Gesundheitsministerin Kdolsky aufgefasst werden, wenn diese von einem Umschichtungspotential von 3 Milliarden Euro philosophiere. Seit einem guten halben Jahr kündige Kdolsky in schöner Regelmäßigkeit "große Würfe" in der Gesundheitspolitik an -passiert sei indes herzlich wenig, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Faktum sei, dass es gerade im Bereich der Krankenversicherungsanstalten sowie im Verwaltungsbereich große Einsparungspotentiale vorhanden sind. So müssten etwa die Schnittstellen zwischen dem Extramuralen- und dem Intramuralenbereich endlich überarbeitet werden, so Dr. Belakowitsch-Jenewein.

Aber auch beim größten Finanzbrocken, bei den Medikamenten, sei die Bundesregierung nach wie vor säumig. So hätten z.B. Generika bei der Erstverschreibung nach wie vor nicht dieselben Packungsgrößen wie etwa Markenprodukte, was sich natürlich auch auf die Akzeptanz bei Patienten aber auch bei den Ärzten negativ auswirkt. Hier wäre Kdolsky dringlich gefordert, sich im Hauptverband für ein Ende dieser Benachteiligung stark zu machen, da hier eines der größten Einsparungspotentiale liege. Einsparungsmaßnahmen oder "Umschichtungen", wie von Kdolsky abgekündigt, die auf eine Schlechterstellung der Patienten abzielen, werden jedenfalls von der FPÖ keine Zustimmung erhalten, so Dr. Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluß)

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