FPÖ: Gesetz über 24-Stunden Betreuung wurde gegen den Willen des Bundesbehindertenbeirates beschlossen

Hofer: Bundesregierung nicht bereit, Pflegemisere endlich zu lösen

Wien (OTS) - Die von Arbeitsrechtsexperten Wolfgang Mazal vorgebrachte Kritik am rot-schwarzen Gesetz über die 24-Stunden-Betreuung wurde bereits bei den Debatten im Nationalrat und im Bundesbehindertenbeirat vorgebracht.

FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer: "Solange aber Entscheidungen nicht im Rahmen von Empfehlungen des Bundesbehindertenbeirates getroffen sondern bei Frühstücksgesprächen mit dem Kanzler vorweg genommen werden, wird es nicht möglich sein, die Pflegemisere in Österreich zu lösen. Buchinger hat bei der Sitzung des Beirates ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Meinungen der Experten in dieser Frage nicht berücksichtigt werden, weil im Rahmen des Kanzlerfrühstücks bereits zwischen Rot und Schwarz paktiert worden war."

Hofer verlangt einmal mehr eine Valorisierung des Pflegegeldes, das seit seiner Einführung bereits 18 Prozent an Wert eingebüßt hat sowie eine Ausbildungsoffensive für Pflegepersonal in Österreich. "Im Bereich Pflege finden sich jene Berufsgruppen, die in Zukunft kaum von Arbeitslosigkeit betroffen sein werden."

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