Gesundheit:HAUBNER: Kdolsky soll am System sparen und nicht bei den Menschen

Kdolsky versucht die Flucht nach vorne, landet aber wie immer im Hintertreffen

Wien 2007-08-28 (OTS) - Skeptisch zu den Kdolsky-Plänen zeigt sich das BZÖ. Gesundheitssprecherin Ursula Haubner bezweifelt stark, ob mit Umwidmungen von Betten, neuen Leistungskatalogen und Ärzte GmbHs drei Milliarden Euro noch in dieser Legislaturperiode eingespart werden können. "Drei Milliarden in drei Jahren sind wohl eher ein Wunsch ans Christkind und mit diesen Plänen völlig unrealistisch. Echte Einsparungen wird man nur mit Einsparungen im System erreichen und einer echten Strukturreform erreichen, so müssen Doppelgleisigkeiten im Hauptverband beseitigt werden, denn gerade im Moloch Hauptverband liegen die wahren Einsparungsmöglichkeiten", so Haubner, die sich hier für eine weitere Zusammenlegung der Sozialversicherungen ausspricht.

Haubner kritisiert, dass Kdolsky anscheinend überall kürzen wolle nur nicht in ihrer eigenen Verwaltung. "Kdolsky soll am System sparen und nicht bei den Menschen", so Haubner, die in den ÖVP-Plänen auch einen Anschlag auf die lückenlose medizinische Versorgung des ländlichen Raumes sieht. Das BZÖ kritisiert auch, dass Kdolsky nur von Einsparungen rede, aber kein Wort von mittelfristigen Kostenoptimierungen durch ein verstärktes Augenmerk auf Prävention verliere. Bisher habe die Gesundheitspolitik der Ministerin Kdolsky nur Beitragserhöhungen und keine Erleichterungen wie die vom BZÖ geforderte Halbierung der Mehrwertsteuer auf 10 Prozent gebracht. "Kdolsky versucht anscheinend nach den Turbulenzen der letzten Tage, die Flucht nach vorne, landet aber wie immer als überforderte Fachministerin im Hintertreffen", so Haubner, die abschließend massiv gegen gekürzte Leistungen und eine drohende Zweiklassenmedizin unter dieser SPÖ-ÖVP-Regierung eintritt.

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