Martinz: ÖVP handelt, BZÖ redet nur

VP-Vorstoß in Spittal verhindert Bau einer Moschee. Gleiches Recht auch für Christen in islamischen Ländern noch nicht vorhanden. BZÖ steht noch immer zum Türkei-Beitritt.

Klagenfurt (OTS) - "Auf Grund der Initiative des ÖVP-Stadtrates in Spittal, Willi Koch, konnte ein einstimmiger Beschluss in der zweiten Instanz gegen den Bau einer geplanten Moschee erwirkt werden. Der erste Baubescheid wurde vom Bürgermeister positiv ausgestellt. Die ÖVP hat aber im Sinne der Anrainer diesen Beschluss umdrehen können", berichtet heute LR Josef Martinz.

"Noch immer müssen sich Christen in islamischen Ländern bedeckt halten und dürfen ihren Glauben nicht offen nach außen tragen. Daher kann man einem Bau einer Moschee in Kärnten auch nicht die uneingeschränkte Zustimmung erteilen", sagt Martinz heute grundsätzlich zur Diskussion rund um den geplanten Bau einer Moschee in Spittal. Martinz frage sich, wie denn Menschen christlichen Glaubens ihre Religion in islamischen Staaten offen ausüben könnten.

Für Martinz kaum verständlich sei die gespaltene Meinung von LH Haider. "Das BZÖ ist nach wie für den Beitritt der Türkei zu Europa. Ich erwarte mir hier ein klares Bekenntnis zu Europa", so Martinz. Würde die Türkei EU-Mitglied werden, müsste Europa einen massiven Kurswechsel vornehmen. Bis heute habe sich Haider für einen Türkei-Beitritt ausgesprochen.

Die ÖVP könne sich vorstellen, das Raumordnungsgesetz zu verändern, sodass Moscheen in Zukunft einer Sonderwidmung bedürfen. Aber ich verlange von LH Haider, dass er endlich zu Europa steht und einem Türkei-Beitritt eine Absage erteilt", fordert Martinz.(Schluss)

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